Sobald personenbezogene Daten im Schrank liegen und andere Menschen den Raum betreten, verlangt Artikel 32 der Datenschutz-Grundverordnung Maßnahmen für die Vertraulichkeit. Ein Schloss ist die einfachste davon. Im Sortiment tragen es nur 42 der 280 Modelle, und diese kosten im Median weniger als die Schränke ohne Schloss.
Artikel 32 DSGVO verlangt technische und organisatorische Maßnahmen, die unter anderem die Fähigkeit sicherstellen, die Vertraulichkeit der Verarbeitung auf Dauer zu gewährleisten. Papier fällt darunter, sobald personenbezogene Daten darauf stehen, etwa auf Lohnabrechnungen oder Bewerbungsunterlagen.
Wie viel Schloss du brauchst, hängt am Standort. Ein Schrank im abschließbaren Arbeitszimmer kommt meist ohne aus, einer im durchlaufenen Wohnzimmer oder im geteilten Büro nicht. Im Sortiment sind 42 der 280 Modelle als abschließbar ausgezeichnet, 22 davon aus Metall oder Stahl.
Teurer wird es dadurch nicht. Die abschließbaren Modelle liegen im Median bei 189,99 €, die ohne Schloss bei 229,99 €. Das liegt an der Bauform, denn Stahlschränke mit Nockenschloss sind schlichter gebaut als Aktenschränke mit kunststoffbeschichteter Oberfläche im Wohnraum-Look. Gegen Feuer oder Aufbruch hilft ein solches Schloss ohnehin nicht, dafür braucht es geprüfte Bürotresore.
Bei der Bedienung macht die Schlossart einen Unterschied. Ein Nockenschloss verriegelt ein einzelnes Türblatt, ein Zylinderschloss mit Stangenverriegelung fasst beide. Bei vier Türen wie am Regulus heißt das vier Schließvorgänge.