Skandi-Boho entsteht in Lagen, die nach und nach wachsen. Stell die großen Möbel zuerst, dann ergänze Textil und Deko über Wochen, statt alles an einem Tag zu kaufen.
Boden und Textilien
Der Teppich kommt zuerst, weil er die Sitzgruppe definiert. Er sollte unter die Vorderbeine von Sofa und Sessel reichen, sonst wirkt die Gruppe zerrissen. Ein grober Jute-Teppich als untere Lage und ein weicherer Flor darüber bringen die typische Boho-Schichtung. Wer es schlichter mag, bleibt bei einer einzigen Lage und greift zu Teppichen in Beige. Kissen in Terrakotta, Senf und gebrochenem Weiß lockern das helle Sofa auf, drei bis fünf Stück reichen.
Licht in mehreren Quellen
Eine einzige Deckenleuchte macht den Raum flach. Besser sind mehrere warme Lichtinseln auf unterschiedlicher Höhe. Die Rattan-Stehlampe neben dem Sessel übernimmt das Leselicht, eine kleine Tischlampe auf dem Sideboard die Grundstimmung. Bei der Auswahl helfen skandinavische Stehleuchten mit Schirmen aus Naturmaterial, die das Licht streuen statt blenden. Warmweiße Leuchtmittel unter 3.000 Kelvin halten die Stimmung gemütlich.
Grün und Persönliches
Pflanzen sind im Boho-Stil kein Beiwerk. Eine große Grünpflanze in der Ecke, ein paar kleinere auf dem Sideboard, dazu Körbe und ein, zwei Sammelstücke aus dem Urlaub. Lass bewusst Lücken im Raum, damit das Auge sich ausruhen kann.