Boho verträgt viel, aber nicht beliebig. Ein paar Regeln halten den Mix zusammen, statt ihn ins Chaos kippen zu lassen.
Farben und Materialien schichten
Halte eine ruhige Basis aus Sand, Creme und Holz und setze nur zwei, drei kräftige Akzente dazu, hier Petrol und Gold. Ein goldener Beistelltisch oder andere Couchtische in Gold liefern diesen Glanz in kleiner Dosis. Naturfasern sind der rote Faden: Jute am Boden, Rattan oder Korb im Regal, Leinen und Cord auf den Sitzmöbeln. So bleibt der Raum auch nach dem nächsten Umräumen stimmig.
Licht warm und tief halten
Eine einzige Deckenlampe macht Boho flach. Besser sind mehrere kleine Quellen auf unterschiedlicher Höhe. Eine Stehlampe mit geflochtenem Schirm neben dem Sofa, eine kleine Tischleuchte auf dem Beistelltisch, dazu eine Lichterkette im Regal. Warmweiße Leuchtmittel unter 3.000 Kelvin nehmen den Erdtönen nichts weg.
Pflanzen und Textilien als letzte Schicht
Pflanzen sind im Boho kein Beiwerk, sondern Teil der Einrichtung. Eine große Pflanze in der Ecke, ein paar Hängepflanzen am Raumteiler, kleine Töpfe auf den Regalen. Dazu Textilien mit Struktur statt Muster: ein Makramee-Behang, eine grobe Decke, Kissen in Sand und Rost. Wer eine ruhige Basis sucht, kombiniert das mit Loungesesseln mit Leinenbezug. Erst diese letzte Schicht macht aus den Möbeln ein Boho Wohnzimmer.