Ein skandinavisches Wohnzimmer entsteht weniger durch Möbelkauf als durch Zurückhaltung. Drei Schritte führen zum stimmigen Ergebnis.
Licht und Farben schichten
Tageslicht ist das wichtigste Gestaltungsmittel. Halten Sie Fenster frei oder hängen Sie nur leichte Leinenvorhänge auf, damit das Licht ungehindert in den Raum fällt. Die Wandfarbe bleibt hell – warmes Weiß oder ein zarter Greigeton. Setzen Sie Farbe sparsam ein: ein gedämpftes Salbeigrün auf einem Kissen, eine Decke in Senf oder Rost. Mehrere Lichtquellen auf Augenhöhe – Steh- und Tischleuchten statt nur Deckenlicht – schaffen abends die warme Stimmung, die den Stil ausmacht.
Möbel bewusst platzieren
Weniger ist mehr: Lassen Sie Luft zwischen den Stücken. Das Sofa als Anker, davor der Eiche-Couchtisch, an der Wand das schmale Regal. Für gekalkte oder hell geölte Oberflächen lohnt ein Blick auf gekalkte Wohnzimmertische. Soll ein Raumteiler den Wohn- vom Essbereich trennen, fügen sich Raumteiler-Regale im skandinavischen Stil offen und leicht ein.
Mit Naturmaterialien dekorieren
Dekoration kommt aus der Natur: ein Jute- oder Wollteppich, Keramikvasen, getrocknete Gräser, ein paar Bücher. Pflanzen bringen Leben in die helle Kulisse. Wer zusätzlichen Stauraum braucht, wählt ihn passend dazu – etwa Kommoden in Beige, die sich farblich unterordnen. So bleibt der Raum ruhig, warm und unaufgeregt.