Ein Boho Schlafzimmer entsteht nicht durch Kaufen allein, sondern durch das Schichten von Texturen und ein paar Handgriffe bei Anordnung und Licht.
Materialien schichten
Der Look ruht auf dem Wechsel der Oberflächen. Kombiniere das glatte Massivholz des Bettes mit dem groben Geflecht von Rattan und weichen Textilien aus Baumwolle und Leinen. Eine Tagesdecke mit Waffelstruktur, zwei bis drei Kissen in Sand und Terrakotta und der Juteteppich davor geben dem Raum Tiefe. Lege ruhig mehrere Teppiche übereinander, einen größeren flachen unter den kleinen runden. Halte die Farben eng beieinander, damit die vielen Strukturen ruhig bleiben. Grobe Teppiche in Beige sind dabei eine sichere Basis.
Wände und Ecken füllen
Boho lässt selten eine Wand leer. Über dem Kopfteil sitzt die Makramee-Arbeit, daneben passt eine Pflanze in einem geflochtenen Korb oder eine kleine Reihe gerahmter Drucke. Wanddeko mit Naturmuster hält die Fläche lebendig, ohne sie zu überladen. Grünpflanzen wie eine Efeutute oder ein Bogenhanf bringen zusätzliches Leben in die Ecken. In der Ecke steht die Stehlampe und wirft Licht nach oben, das die Decke höher wirken lässt.
Licht warm halten
Kaltes Deckenlicht bricht die Stimmung. Setze auf warmweiße Leuchtmittel um 2.700 Kelvin und verteile mehrere kleine Lichtquellen statt einer hellen Deckenlampe. Die Rattan-Leuchte, eine Nachttischlampe und eine Lichterkette am Kopfteil genügen für den Abend. Dimmbare Leuchtmittel helfen, das Licht der Tageszeit anzupassen, und werfen durch das Geflecht ein warmes Muster an die Wand.