Ein Boho Schlafzimmer entsteht in Schichten, nicht in einem einzigen Kauf. Die großen Möbel bilden die Basis, der Rest wächst mit der Zeit.
Material mischen, Farben halten
Boho setzt auf den Mix verschiedener Naturmaterialien, doch die Farbpalette sollte eng bleiben. Rattan, Mango und Jute bringen schon genug Struktur mit, deshalb reichen zwei oder drei Farbfamilien aus Creme, Terrakotta und einem gedeckten Grün. Ein Bett in warmem Holzton bildet den Anker. Wer eine andere Basis sucht, findet unter Betten in warmen Brauntönen passende Alternativen. Zu viele kräftige Farben kippen den ruhigen Charakter schnell ins Unruhige.
Schlafkomfort nicht vergessen
So natürlich der Look ist, über die Nacht entscheidet die Matratze. Unter dem geflochtenen Kopfteil sollte eine Unterlage liegen, die zum eigenen Schlaftyp passt. Sieben Liegezonen sind ein guter Standard für Rücken- und Seitenschläfer, eine Auswahl bieten die 7-Zonen-Matratzen. Ein Lattenrost mit verstellbarem Kopf- und Fußteil holt zusätzlichen Komfort heraus. Wer viel auf dem Rücken liegt, fährt mit einem mittleren Härtegrad meist gut.
Textilien und Licht schichten
Zum Schluss kommen die weichen Lagen. Eine grob gewebte Tagesdecke, ein paar Kissen in unterschiedlichen Größen und ein Makramee an der Wand geben dem Raum Tiefe. Beim Licht hilft eine warme, niedrige Lichtquelle mehr als eine helle Deckenleuchte. Eine kleine Tischleuchte auf der Kommode und eine Lichterkette am Kopfteil reichen für die Abendstimmung. Ein, zwei Pflanzen in Körben runden das Bild, ohne dass es überladen wirkt.