Vier Bauarten teilen sich den Markt. Die Aufputzarmatur sitzt sichtbar an der Wand, die Unterputzarmatur verschwindet dahinter, die Wannenrandarmatur wird auf den Rand der Wanne gesetzt, und die freistehende Standarmatur steigt vom Boden auf. Welche passt, entscheidet zuerst die vorhandene Wanne und die Lage der Anschlüsse, nicht der Geschmack.
Bevor es um Hebel, Strahl oder Oberfläche geht, lohnt der Blick auf die Frage, wo das Wasser eigentlich herkommt. Genau daran hängt die Montageart. Eine Mischbatterie führt warmes und kaltes Wasser zusammen und gibt es an Wanneneinlauf und Handbrause weiter. Wie sie das tut und wo sie sitzt, unterscheidet die vier Grundtypen.
Die Aufputzarmatur schraubt sich auf zwei sichtbare Wandanschlüsse. Sie ist der Klassiker an Wannen, die an einer Wand stehen, und der unkomplizierteste Tausch überhaupt. Die Unterputzarmatur kehrt das Prinzip um: Der Mischer steckt in der Wand, zu sehen sind nur Bedienhebel und Auslauf. Das wirkt ruhig und modern, setzt aber eine Vorwand oder eine geöffnete Wand voraus.
Die Wannenrandarmatur wird nicht an die Wand, sondern direkt auf den Rand der Wanne montiert, durch vorgebohrte Löcher. Die freistehende Standarmatur schließlich kommt aus dem Boden und steht als schlanke Säule neben der Wanne. Sie ist ein Gestaltungselement für frei stehende Wannen, an einer Wandwanne dagegen funktionslos. Einen Überblick über das gesamte Angebot geben die Badarmaturen der Kategorie.