Die meisten Enttäuschungen mit Badmöbeln entstehen nicht durch schlechte Produkte, sondern durch vermeidbare Fehler beim Kauf und Aufbau.
Rohes Holzwerkstoff in die Nasszone stellen
Wer einen günstigen Spanplattenschrank direkt neben Dusche oder Wanne stellt, riskiert aufquellende Kanten innerhalb weniger Monate. In der direkten Spritzzone gehören Metall, Glas oder massives Teak hin.
Beschädigte Kanten ignorieren
Eine abgeplatzte Umleimer-Kante ist im Bad kein Schönheitsfehler, sondern die Eintrittsstelle für Wasser. Schäden an Kanten sollten sofort versiegelt werden, bevor die Platte Feuchtigkeit zieht.
Falsch dübeln auf Fliesen
Bohrungen auf Fliesen brauchen den richtigen Bohrer und sollten in die Fuge oder mittig in die Fliese gesetzt werden, niemals an den Rand. Der Dübel trägt nur so viel wie der Untergrund, was besonders in Altbauten mit porösen Wänden zum Problem wird.
Lüften vergessen
Das beste Material hilft wenig, wenn die Feuchtigkeit im Raum bleibt. Wer nach dem Duschen nicht lüftet, lässt Dampf an jedem Möbel kondensieren und fördert Schimmel.
Stauraum falsch zuschneiden
Ein einziges tiefes Fach hinter einer Tür wirkt geräumig, doch Gegenstände verschwinden nach hinten. Schubladen und unterteilte Fächer machen denselben Raum nutzbar.
Aufsatzbecken und Schrankhöhe nicht abstimmen
Ein Aufsatzwaschbecken baut höher als ein eingelassenes. Wer den Unterschrank nicht entsprechend niedriger wählt, steht am Ende vor einem zu hohen Waschplatz.