Die meisten Enttäuschungen beim Wannenkauf entstehen, lange bevor Wasser einläuft, nämlich bei Planung und Maßen.
Der erste Fehler ist die vergessene Armatur. Vielen Wannen liegt keine bei, und der separate Kauf samt Wasserzuleitung verursacht zusätzliche Kosten und Planungsaufwand. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob eine Armatur dabei ist, wie bei der Home Deluxe LENI mit schwarzer Armatur, oder ob sie fehlt.
Der zweite Fehler betrifft die Maße und die Einstiegshöhe. Eine zu kurze Wanne nimmt die Beinfreiheit, ein zu hoher Rand wird für ältere Menschen zur Hürde. Bei Eckwannen kommt die Seite hinzu, denn ein Linksmodell passt nicht in eine rechte Ecke.
Der dritte Fehler sind unterschätzte Betriebskosten beim Whirlpool. Heizung, Pumpe und Filter brauchen Strom, je nach Nutzung und Region kommen monatlich zwischen 20 und 80 Euro zusammen, dazu die Wasserpflege. Wer nur den Kaufpreis betrachtet, rechnet sich den Spa schön.
Der vierte Fehler ist die vernachlässigte Elektrosicherheit. Fest verbaute Whirlpool-Badewannen fallen unter die Gerätenorm DIN EN 60335-2-60, und für Steckdosen und Anschlüsse im Bad gelten die Regeln der DIN VDE 0100-701 mit zwingendem Fehlerstrom-Schutzschalter. Diese Installation gehört in Fachhand.
Der fünfte Fehler ist mangelnde Wasserhygiene. In stehendem, lauwarmem Wasser zwischen 23 und 50 Grad können sich Legionellen vermehren, die beim Einatmen feiner Tröpfchen gefährlich werden. Das Umweltbundesamt rät zu konsequenter Desinfektion und regelmäßigem Wasserwechsel.
Der sechste Fehler ist die falsche Erwartung an Aufblasmodelle. Ihre Luftmassage sprudelt sanft und flächig, eine tief in die Muskulatur dringende Hydrojet-Massage liefert sie nicht. Wer gezielten Druck sucht, braucht eine feste Wanne mit Wasserdüsen.