
König + Neurath beendet die Insolvenz: das müssen Käufer wissen
Der Büromöbelhersteller König + Neurath aus Karben hat sein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und kehrte zum 1. Juni 2026 in den regulären Geschäftsbetrieb zurück. Das Amtsgericht Frankfurt am Main bestätigte den Insolvenzplan. Im Zuge der Sanierung fielen 130 der rund 830 Stellen weg, etwa 700 Beschäftigte bleiben.

Laura Fischer
Einrichtungsberaterin & Ergonomie-Expertin
Auf einen Blick
- König + Neurath hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zum 1. Juni 2026 abgeschlossen; das Amtsgericht Frankfurt am Main bestätigte den Insolvenzplan.
- Auslöser war der deutliche Rückgang am Büromöbelmarkt. Das Familienunternehmen aus Karben hatte den Antrag am 24. November 2025 gestellt.
- Die Sanierung kostete 130 von rund 830 Arbeitsplätzen, etwa 700 Beschäftigte bleiben am Standort Karben.
- Für Kunden bleiben Garantie, Ersatzteile und offene Bestellungen gültig, weil die König + Neurath AG als Rechtsträger fortbesteht.
Warum es wichtig ist
König + Neurath gehört zu den größten deutschen Herstellern von Büro- und Objektmöbeln. Dass ein Unternehmen dieser Größe ein Insolvenzverfahren durchläuft und es übersteht, ist ein Signal für die Lage der gesamten Branche im dritten Krisenjahr in Folge.
- Anders als bei einer Liquidation läuft der Betrieb weiter. Bestellungen, Garantie und Ersatzteile bleiben grundsätzlich bedienbar, weil die König + Neurath AG als Rechtsträger fortbesteht.



