
Interlübke meldet Insolvenz an: Was Möbelkäufer 2026 wissen müssen
Der Designmöbel-Hersteller Interlübke aus Rheda-Wiedenbrück hat am 26. April 2026 beim Amtsgericht Bielefeld einen Insolvenzantrag gestellt. Für die Lübke GmbH ist es die zweite Insolvenz seit 2012. Das operative Geschäft läuft vorerst weiter, ein Investor wird gesucht. Der Fall reiht sich in einen breiten Abschwung der deutschen Möbelindustrie ein.

Markus Hoffmann
Möbelschreiner & Wohnberater
Auf einen Blick
- Interlübke (Lübke GmbH) aus Rheda-Wiedenbrück hat am 26. April 2026 beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenz angemeldet, Aktenzeichen 43 IN 321/26.
- Das operative Geschäft läuft vorerst weiter, vorläufiger Insolvenzverwalter ist Dr. Yorck Tilman Streitbörger, ein Investor wird gesucht.
- Es ist die zweite Insolvenz seit 2012, ausgelöst durch hohe Energie-, Logistik- und Rohstoffkosten sowie eine schwache Nachfrage.
- Die deutsche Möbelindustrie schrumpfte 2025 um 3,4 Prozent und im ersten Quartal 2026 um weitere 3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro (VDM).
- Bei einer Insolvenz sind Anzahlungen gefährdet: Die Verbraucherzentrale rät zu höchstens 10 Prozent Anzahlung und voller Zahlung erst bei Lieferung.





