
Möbelindustrie 2026: Was der Abschwung für deinen Möbelkauf bedeutet
Die deutsche Möbelindustrie ist im ersten Quartal 2026 erneut geschrumpft: Der Verband der Deutschen Möbelindustrie meldete am 20. Mai 2026 einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Im Inland brach der Absatz um 4,7 Prozent ein, während das Auslandsgeschäft mit 0,3 Prozent leicht zulegte.

Thomas Klein
Möbelexperte & Materialwissenschaftler
Auf einen Blick
- Der Verband der Deutschen Möbelindustrie meldete für das erste Quartal 2026 ein Umsatzminus von 3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, im Inland sogar 4,7 Prozent weniger.
- Am stärksten schrumpften Polstermöbel mit 9 Prozent und Matratzen mit 8 Prozent. Küchenmöbel legten als einziges Segment um 3,6 Prozent zu.
- Die Zahl der Betriebe ab 50 Beschäftigten sank auf 374 (minus 6,5 Prozent), die Beschäftigtenzahl auf 65.454 (minus 5,2 Prozent).
- Insolvenzen bei Interlübke und König + Neurath zeigen den Druck. Wer angezahlt hat, trägt im Insolvenzfall ein reales Verlustrisiko.
- Der VDM rechnet ab dem zweiten Halbjahr 2026 mit einer besseren Nachfrage, sofern die Wirtschaftspolitik stützt.





