Ein gutes WG-Zimmer entsteht nicht durch mehr Möbel, sondern durch eine klare Aufteilung. Drei Punkte machen den größten Unterschied.
Licht und Stimmung
Ein einzelnes Deckenlicht reicht selten aus. Stell eine warme Tischlampe auf den Schreibtisch und eine kleine Leuchte neben den Sessel. Mehrere Lichtquellen auf Augenhöhe machen den Raum abends weicher. Genau dieses Gefühl von gemütlicher Geborgenheit beschreiben die Dänen als Hygge. Warmweiße Leuchtmittel passen besser zum hellen Holz als kaltes Weiß.
Stauraum clever nutzen
In einem einzigen Raum zählt jede Fläche doppelt. Der Bettkasten schluckt Bettzeug, das Leiterregal trägt Pflanzen und Tassen, das hohe Regal die Ordner. Wer noch Reserve braucht, findet bei den Regalen bis 100 Euro günstige Ergänzungen. Halte den Boden möglichst frei, das lässt den Raum sofort größer wirken.
Zonen schaffen
Schlafen und Lernen im selben Raum klappt nur mit einer Grenze. Der Raumteiler übernimmt das hier sichtbar. Richte den Schreibtisch zum Fenster aus, damit Tageslicht beim Lernen hilft. Das Daybett gehört an die ruhigere Wand. Modelle aus der Gruppe der Betten mit Beleuchtung sparen zusätzlich eine Nachttischlampe. So bekommt jede Tätigkeit ihren festen Ort, auch wenn alles in einem Zimmer zusammenkommt.