Ein Japandi Schlafzimmer entsteht durch Weglassen, nicht durch Kaufen. Drei Handgriffe machen dabei den größten Unterschied.
Tief bauen und Boden zeigen
Japandi-Betten sitzen niedrig. Je mehr Boden sichtbar bleibt, desto ruhiger wirkt der Raum, und das gilt schon bei kleinen Grundrissen. Stell das Bett frei, nicht in die Ecke gedrückt, und lass links und rechts jeweils 60 cm Durchgang. Ungebleichte Leinenbezüge passen besser als glatte Baumwolle, weil sie Falten werfen dürfen. Weitere niedrige Gestelle stehen bei den Japandi-Betten.
Licht weich halten
Direktes Deckenlicht zerstört die Wirkung sofort. Ein Reispapierschirm streut das Licht flächig und wirft keine harten Schatten an die Wand. Häng die Leuchte lieber über das Fußende als mittig über das Bett, dann blendet sie beim Liegen nicht. Passende Schirme führen die Pendelleuchten mit Papierschirm.
Maße und Farben früh festlegen
Das Gestell nimmt Matratzenbreiten von 135 bis 160 cm auf, die Liegefläche liegt bei 160 x 200 cm. Wer sich hier nicht festlegt und später auf ein anderes Maß wechselt, kauft zweimal. Die Auswahl im passenden Format steht unter Matratzen in 160 x 200 cm. Genauso früh gehört die Palette festgezurrt. Sand, Rattanhonig und ein sehr dunkles Braun genügen, jeder vierte Ton nimmt dem Konzept die Ruhe. Grün oder Blau dürfen vorkommen, aber nur in einem einzigen Textil, etwa einem gefalteten Überwurf am Fußende.