Wie nutzt man wenig Fläche?
In einem WG-Zimmer entscheidet die Höhe über den Platz. Stelle Stauraum nach oben statt in die Breite, indem das Bücherregal bis fast zur Decke reicht und das Wandbrett die Fläche über dem Schreibtisch nutzt. Halte den Boden so frei wie möglich, denn jeder sichtbare Quadratmeter Boden lässt den Raum größer wirken. Ein offenes Regal als Raumteiler trennt Schlaf- und Arbeitszone und spart die Wand, die ein kleines Zimmer ohnehin nicht hergibt.
Worauf kommt es in der Mietwohnung an?
Wandregale brauchen die richtigen Dübel für den Untergrund, und in vielen Mietwohnungen sind Bohrlöcher beim Auszug zu verschließen. Setze deshalb wenige, gut geplante Befestigungspunkte statt vieler kleiner Löcher, und hebe die Dübel und Schrauben für den Rückbau auf. Wer gar nicht bohren darf, stellt das Wandbrett ersatzweise auf das Standregal. Achte beim Bett unter 100 Euro und beim Regal auf Modelle, die sich werkzeugarm zerlegen lassen, denn das nächste Zimmer kommt in der WG-Zeit schneller als gedacht.
Wie macht man ein WG-Zimmer umzugsfreundlich?
Leichte Metallrahmen und zerlegbare Regale sind die halbe Miete beim Umzug. Bewahre die Aufbauanleitungen und einen Beutel mit den Originalschrauben pro Möbel auf, damit der Abbau nicht zum Ratespiel wird. Stoffboxen statt loser Stapel halten das offene Regal aufgeräumt und lassen sich beim Auszug direkt als Umzugskisten nutzen. So bleibt das Zimmer flexibel und zieht beim nächsten Semesterwechsel ohne Drama mit. Der Industrial-Look hat hier einen praktischen Vorteil, denn ein Loft lebte schon immer von beweglichen, ehrlichen Möbeln statt von fest verbauten Einbauten.