Gute Pflege läuft auf zwei Takten. Der eine passiert bei jeder Benutzung, der andere einmal pro Woche.
Nach jedem Einsatz schwenken Sie die Bürste ein paar Sekunden kräftig in der frischen Spülung aus, am besten während gespült wird, damit klares Wasser durch die Borsten läuft. Dann kommt der Schritt, den die meisten überspringen: abtropfen lassen. Klemmen Sie den Stiel unter den heruntergeklappten Deckel oder legen Sie die Bürste quer über den geöffneten Behälter, sodass der Kopf frei über dem Becken hängt. Zwei, drei Minuten reichen, damit das meiste Wasser abläuft, statt sich im Halter zu sammeln.
Einmal pro Woche folgt die gründliche Runde. Geben Sie etwas WC-Reiniger oder eine verdünnte Reinigungslösung in die Schüssel oder in einen Eimer und lassen Sie den Bürstenkopf zehn bis fünfzehn Minuten darin stehen. Wer es kräftiger mag, nutzt Essig- oder Zitronensäure gegen Kalk. Danach unter fließendem Wasser ausspülen und wieder trocknen lassen.
Der zweite Teil ist der wichtigere und wird am häufigsten vergessen: der Halter. Kippen Sie das Restwasser weg, schrubben Sie den Behälter innen mit derselben Lösung aus und trocknen Sie ihn, bevor die Bürste zurückkommt. Reinigen Sie nur die Bürste und stellen sie in einen schmutzigen, feuchten Halter, überträgt sich der Biofilm sofort zurück. Ein Modell mit herausnehmbarem Innenbehälter macht diesen Schritt spürbar leichter. Wenn der Kopf sich nach Monaten nicht mehr sauber bekommen lässt, ist bei vielen Marken nur der Kopf zu tauschen, etwa als Ersatzbürstenkopf von Grohe, statt gleich die ganze Garnitur.
Für den Einstieg braucht das kein teures Zubehör. Solide Garnituren gibt es reichlich unter 20 Euro, und die Hygiene hängt ohnehin mehr am Trocknen als am Preis.