Du brauchst kein Spezialwerkzeug. Eine Schüssel mit warmem Wasser, ein Entkalker wie Zitronensäure oder verdünnter Haushaltsessig, eine dünne Nadel oder ein Zahnstocher für die Düse und ein weiches Tuch reichen aus. Wichtig ist nur, dass du die Säure verdünnst und nicht pur auf empfindliche Oberflächen gibst.
Das Schöne an dieser Reparatur ist, dass alles meist schon im Haushalt liegt. Du brauchst eine kleine Schüssel, in die der Pumpkopf passt, und warmes Wasser, gut handwarm bis etwa 50 Grad. Heißer nicht, sonst leiden Dichtungen und Klebstellen.
Als Löser nimmst du Zitronensäure als Pulver, in warmem Wasser aufgelöst, oder klaren Haushaltsessig im Verhältnis eins zu eins mit Wasser verdünnt. Beide lösen Kalk und weichen den eingetrockneten Seifenfilm an. Für die feine Auslauföffnung hilft eine dünne Nähnadel, ein Zahnstocher oder eine alte Zahnbürste, um die Kruste mechanisch aufzubrechen. Ein weiches Tuch zum Abwischen und Trocknen rundet die Ausrüstung ab.
Ein Wort zur Säure, bevor es losgeht. Verdünnt ist sie harmlos für die meisten Spender. Pur oder über Stunden eingewirkt greift sie Gummidichtungen, Klebeflächen und empfindliche Oberflächen wie Chrom oder Naturstein an. Halte dich an kurze Einwirkzeiten und spüle hinterher gründlich nach, dann passiert nichts.