Zur Miete, bei einer Massivwand oder wenn es schnell gehen soll, nimmst du den Aufputz-Schrank und achtest auf geringe Bautiefe. Baust du ohnehin eine Vorwand oder renovierst komplett, gewinnt der Unterputz-Einbau Platz und eine ruhige Optik. Die Wand und deine Wohnsituation geben die Antwort vor.
Am Ende führen wenige Fragen zur Entscheidung. Wohnst du zur Miete? Dann spricht fast alles für Aufputz. Du bohrst ein paar Löcher, nimmst den Schrank beim Auszug wieder mit und musst keine Wand öffnen. Steht hinter dem Waschbecken eine tragende oder massive Wand, gilt dasselbe, weil sich die Nische nur mit erheblichem Aufwand oder gar nicht herstellen lässt.
Unterputz lohnt sich, wenn zwei Dinge zusammenkommen: eine Trocken- oder Vorwand, die eine Nische hergibt, und eine Renovierung, in der du sie ohnehin öffnest. Dann verschwindet der Korpus in der Wand, das schmale Bad bleibt frei, und die Front wirkt wie ein eingelassener Spiegel. Wer die flächenbündige Optik mag, aber nicht einbauen kann oder will, kommt einem ähnlichen Effekt mit einem flachen Aufputz-Modell nahe, gern in einer ruhigen matten Oberfläche.
Miss zuerst die Wand und die Tiefe, kläre den Strom, dann triff die Wahl. Der Rest, von der Größe über die Beleuchtung bis zum Material, ist die zweite Runde. Welche Modelle mit welchen Funktionen es gibt, zeigt der weiterführende Vergleich im nächsten Schritt.