Ein großer Brausekopf will viel warmes Wasser, und genau hier scheitern viele Pläne. Wer elektrisch über einen Durchlauferhitzer heizt, stößt an eine klare Grenze: Die Leistung des Geräts begrenzt, wie viele Liter pro Minute überhaupt warm werden. Diese Rechnung gehört vor den Kauf.
Die Faustregel ist einfach und steht so bei Wikipedia: Die Leistung in Kilowatt geteilt durch zwei ergibt ungefähr die Liter Warmwasser pro Minute. Marktüblich sind Geräte mit 18, 21, 24, 27 und 33 kW. Ein 24-kW-Durchlauferhitzer liefert bei einer Erwärmung von 11 auf 38 Grad also rund 12 Liter warmes Wasser pro Minute.
Jetzt rechne nach. Zieht dein Wunschkopf 18 Liter pro Minute, der Durchlauferhitzer schafft aber nur 12 warme Liter, wird das Wasser entweder lauwarm oder das Gerät drosselt. Das Regengefühl ist dahin. Wer eine Zentralheizung mit großem Speicher hat, ist hier im Vorteil, weil der Speicher kurzzeitig hohe Mengen abgibt.
Der Ausweg heißt Durchfluss begrenzen. Ein wassersparender Kopf wie der Wenko Watersaving Regen-Duschkopf (schwarze Sparbrause mit Wassersparfunktion) reduziert die Menge gezielt, sodass auch ein kleinerer Erhitzer mitkommt. Sparbrausen gelten ab weniger als 10 bis 12 Litern pro Minute als wassersparend, gute Modelle lassen sich auf 6, 7,5 oder 9 Liter einstellen. In dunklen Bädern passen schwarze Regenduschen optisch gut dazu.
Ein Sonderfall sind drucklose Warmwasserspeicher, etwa kleine Untertisch-Boiler unter dem Waschbecken. Sie vertragen nur spezielle Niederdruckarmaturen, eine normale Regendusche lässt sich daran nicht ohne Weiteres betreiben. Wer so heizt, klärt die Armaturenfrage vor dem Kauf mit einem Installateur, sonst steht der schöne Kopf am Ende ungenutzt im Karton.