Interlübke ist gerettet: Die Langhorst-Gruppe übernimmt zum 1. September 2026
Die Langhorst-Gruppe aus Rietberg übernimmt den insolventen Designmöbel-Hersteller Interlübke zum 1. September 2026. 87 der gut 100 Beschäftigten behalten ihren Arbeitsplatz am Standort Rheda-Wiedenbrück, knapp 15 gehen freiwillig. Die Lübke GmbH hatte den Insolvenzantrag am 26. April 2026 beim Amtsgericht Bielefeld gestellt, Aktenzeichen 43 IN 321/26.

Thomas Klein
Möbelexperte & Materialwissenschaftler
Auf einen Blick
- Die Langhorst-Gruppe aus Rietberg übernimmt die Lübke GmbH zum 1. September 2026, der Standort Rheda-Wiedenbrück bleibt bestehen.
- 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen, knapp 15 verlassen das Unternehmen freiwillig. Die bisherigen Gesellschafter Frank und Ralf Oehmke scheiden aus.
- Den Insolvenzantrag stellte die Lübke GmbH am 26. April 2026 beim Amtsgericht Bielefeld, als Auslöser nennt das Unternehmen die Energiekosten des ölbeheizten Werks im Zuge des Iran-Kriegs.
- Ansprüche aus der Zeit vor der Verfahrenseröffnung bleiben nach § 38 InsO Forderungen gegen die insolvente Gesellschaft und gehen nicht automatisch auf den Erwerber über.
- Zu Garantie, Ersatzteilversorgung und offenen Aufträgen haben Interlübke und die Langhorst-Gruppe bislang nichts öffentlich mitgeteilt.




