Die meisten Enttäuschungen beim Lowboard-Kauf entstehen nicht durch schlechte Möbel, sondern durch vermeidbare Planungsfehler. Diese sechs sehen wir am häufigsten.
1. Das Board zu schmal kaufen
Ein Lowboard, das genauso breit ist wie der Fernseher, wirkt gedrungen, und eine Soundbar passt nicht mehr daneben. Planen Sie 20 bis 30 Zentimeter Reserve auf jeder Seite ein.
2. Das Kabelmanagement vergessen
Im Laden achtet kaum jemand auf Kabelöffnungen, im Wohnzimmer ärgert sich später jeder über den Kabelsalat. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Modell Durchführungen oder eine geschlossene Rückzone hat.
3. Wandboards ohne passende Dübel montieren
Ein schwebendes Board überträgt sein gesamtes Gewicht plus das des Fernsehers auf wenige Schraubpunkte. Auf Leichtbauwänden sind Spezialdübel zwingend. Wer hier spart, riskiert, dass die Halterung mitsamt Technik ausreißt.
4. Die Tiefe nicht gegen die Geräte prüfen
Viele Designboards sind nur 32 bis 39 Zentimeter tief. Tiefe Receiver oder Konsolen stehen dann über oder kippen nach hinten weg. Messen Sie Ihr tiefstes Gerät, bevor Sie bestellen.
5. Die Kippsicherung nicht nutzen
Liegt eine Wandbefestigung bei, ist das kein Zubehör, sondern oft Voraussetzung für die zugesicherte Standsicherheit. Der TÜV warnt ausdrücklich, dass Sideboards und Kommoden ohne Wandbefestigung kippen können, gerade in Haushalten mit Kindern.
6. Nur auf den Preis statt auf die Nutzungsdauer schauen
Ein Spanplattenboard für 90 Euro kann nach wenigen Jahren ausgedient haben, ein Massivholzboard begleitet Sie oft Jahrzehnte. Wer lange plant, rechnet den Aufpreis für echtes Holz auf die Jahre und nicht auf den Kaufmoment.