Mischbatterie, Thermostat oder reiner Einlauf
Die erste Frage ist die Bauart. Ein Einhebelmischer regelt Temperatur und Menge mit einem Griff und ist die gängige Wahl fürs Bad. Ein Thermostat hält eine einmal eingestellte Temperatur konstant, auch wenn im Haus parallel Wasser läuft, und schützt so vor plötzlich heißem Wasser. Ein reiner Wanneneinlauf dagegen ist nur der Auslauf. Er braucht immer eine separate Wandbatterie und taucht besonders in der Designklasse ab 300 Euro häufig auf. Prüfen Sie in der Produktbeschreibung, ob Sie eine komplette Armatur oder nur ein Bauteil kaufen.
Aufputz oder Unterputz
Eine Aufputz-Armatur sitzt sichtbar an der Wand und lässt sich im Bestand ohne Stemmarbeiten tauschen. Eine Unterputz-Armatur verschwindet flächenbündig in der Wand und wirkt aufgeräumter, setzt aber einen passenden Einbaukörper voraus, etwa die Grohe Rapido SmartBox oder einen Hansa-Wandkörper. Diese Systeme binden an eine Marke. Welche Variante zu Ihrem Bad passt, klärt unser Ratgeber zu Aufputz, Unterputz oder freistehend.
Kartusche und Material
Das Herz jeder Armatur ist die Kartusche. Eine Keramik-Kartusche mit 35 oder 40 Millimetern regelt feiner und bleibt länger dicht als eine kleine 28-Millimeter-Version. Lässt sie sich wechseln, hält die Armatur Jahrzehnte statt nur weniger Jahre. Ein Gehäuse aus Messing, idealerweise entzinkungsbeständigem DZR-Messing, steht für Formstabilität und Korrosionsschutz, während leichter Zinkdruckguss schneller ermüdet.
Verbrühschutz und Wasserdruck
Für Haushalte mit Kindern oder älteren Menschen ist eine Temperatursperre bei 38 Grad ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Achten Sie außerdem auf den angegebenen Betriebsdruckbereich. Modelle für 1 bis 10 bar arbeiten in fast jedem Haus stabil, auch bei schwachem Leitungsdruck. Wer die passende Duscharmatur gleich mitdenkt, findet sie in unserem Kaufberater für Duscharmaturen.