Nur auf das Motiv achten
Der häufigste Fehler ist die Wahl nach Lieblingsfigur statt nach Faser. Ein lizenziertes Polyester-Set sieht im Karton gut aus, lässt das Kind nachts aber stärker schwitzen als reine Baumwolle zum gleichen Preis. Prüfen Sie zuerst die Materialangabe, dann das Motiv.
Das Schadstoffsiegel übersehen
Viele günstige Lizenzprodukte werben mit schadstoffgeprüft, nennen aber kein konkretes Siegel. Ohne OEKO-TEX oder GOTS ist die Sicherheit der Druckfarben auf der Haut nicht belegt. Bei direktem Hautkontakt und bei Allergikern ist ein nachvollziehbares Prüfzeichen die Mindestanforderung.
Die falsche Größe kaufen
Kinderbettwäsche in 100 mal 135 Zentimeter passt erst ab etwa zwei Jahren, davor sitzt sie im Babybett zu groß. Umgekehrt ist ein 135-mal-200-Set für Kleinkinder zu lang, sodass die Füße nicht am Ende anliegen. Messen Sie Decke und Kissen Ihres Kindes vor dem Kauf.
Das neue Set ohne Vorwäsche benutzen
Frische Bettwäsche enthält oft Appreturen und Farbreste aus der Produktion. Wer sie ungewaschen aufzieht, legt diese Rückstände direkt an die Kinderhaut. Eine 60-Grad-Wäsche vor dem ersten Gebrauch löst das Problem.
Kissen und Decke zu früh ins Bett legen
Im ersten Lebensjahr gehören weder Kopfkissen noch lose Decke ins Babybett, weil sie das Risiko für Überwärmung und Atembehinderung erhöhen. Sichere Empfehlungen raten in den ersten Jahren zum Schlafsack. Eine Bettwäsche-Garnitur mit Kissenbezug ist erst sinnvoll, wenn das Kind alt genug für ein flaches Kissen ist.
Die Schrumpfneigung von Jersey ignorieren
Reine Baumwolle in Jersey-Strick kann bei der ersten Heißwäsche eingehen. Wer den Spielraum nicht einplant, steht mit einem Spannbettlaken da, das nicht mehr über die Matratze passt. Waschen Sie Jersey zuerst und kaufen Sie im Zweifel die nächstgrößere Höhe.