Eine Arbeitsecke im Wohnzimmer steht und fällt mit der Platzierung. Stell den Schreibtisch so, dass Tageslicht von der Seite kommt und nicht direkt auf den Bildschirm fällt. Eine Wand im Rücken gibt ein ruhigeres Gefühl als ein Platz mitten im Raum.
Licht richtig setzen
Tageslicht allein reicht für die dunklen Stunden nicht. Eine Tischleuchte im Industrial-Stil mit schwenkbarem Arm wirft das Licht gezielt auf die Tastatur, ohne zu blenden. Eine warmweiße Birne am Abend und eine neutralweiße zum konzentrierten Arbeiten decken beide Situationen ab. Die Lampe steht am besten auf der Seite der Schreibhand, damit der eigene Arm keinen Schatten wirft.
Boden und Akustik
Ein Teppich im Industrial-Stil trennt die Ecke vom restlichen Wohnzimmer und schluckt einen Teil des Schalls. In offenen Wohnräumen mit harten Böden ist das hörbar. Unter den Stuhlrollen schützt der Flor außerdem Parkett oder Laminat vor Kratzern.
Ergonomie nicht vergessen
Die Grundregeln der Ergonomie gelten auch in der kleinen Ecke. Die Sitzhöhe stimmt, wenn die Unterarme waagerecht auf der Platte liegen und die Füße flach am Boden stehen. Der Bildschirm gehört auf Augenhöhe, notfalls auf ein paar Bücher gestellt. Wer länger als zwei Stunden am Stück arbeitet, sollte regelmäßig aufstehen, denn auch ein guter Stuhl ersetzt keine Pause.