Von bis 100 auf bis 200 Euro: Die elektrische Verstellung bleibt, gewinnt aber Fläche und Traglast. Der VASAGLE mit Monitorständer bietet 160 Zentimeter Breite und 70 Kilogramm statt der schmalen Einstiegsplatten.
Von bis 200 auf bis 300 Euro: Der Motor verschwindet, dafür kommen massives Kiefernholz, Rollladen und acht Schubladen. Der Score fällt, weil Stauraum und Material die Ergonomie ersetzen.
Von bis 300 auf bis 500 Euro: Massivholz wird dicker und die erste vollwertige Elektrik mit großem Verstellbereich taucht auf. Der ASSMANN Y-Line bringt 62 bis 127 Zentimeter zum Preis-Leistungs-Sieger.
Von bis 500 auf bis 800 Euro: Die elektrische Technik reift aus. Der FLEXISPOT Q8 verbindet Bambusplatte, kabelloses Laden und den höchsten Score des Tests.
Von bis 800 auf bis 1.000 Euro: Tische werden größer und schalten über Eck. Der BEGA Office Ben bietet eine elektrische Eck-Lösung mit zweiter Platte, ohne mehr Punkte als der FLEXISPOT zu holen.
Von bis 1.000 auf bis 1.500 Euro: Fläche, massives Holz und Design wachsen weiter, die Ergonomie nicht. Der Germania Mailand liefert 240 mal 220 Zentimeter und 180 Kilogramm Traglast bei manueller Höhe.
Über alle sieben Klassen hinweg zeigt sich ein klares Muster. Bis 200 Euro steigt die Wirkung pro Euro am stärksten, weil hier elektrische Verstellung, Fläche und Kabelführung zusammenkommen. Zwischen 200 und 500 Euro verschiebt sich der Schwerpunkt von Elektrik zu Massivholz und Stauraum, was den Gesamtscore drückt, ohne die Tische schlechter zu machen. Die höchste Punktzahl im Test fällt nicht in die teuerste, sondern in die 800-Euro-Klasse, wo der FLEXISPOT Q8 mit 84 Punkten Technik und Preis ausbalanciert. Oberhalb von 1.000 Euro zahlen Sie für Größe, massives Holz und Design, kaum noch für bessere Ergonomie.