Pflege ist kein Nebenthema, sondern der Preis, den Sie über die gesamte Nutzungsdauer zahlen. Und er fällt je nach System sehr unterschiedlich aus.
Beim Luftsystem bleibt der Aufwand klein. Nach dem Bad läuft das Trockenblas-Programm, ab und zu wischen Sie die Öffnungen im Boden mit einem Tuch ab, fertig. Weil kaum Wasser in der Anlage steht, entsteht selten Biofilm. Für Haushalte, die die Wanne mehrmals pro Woche nutzen, ist das der entspannteste Weg.
Das Wassersystem verlangt mehr Disziplin. Fachleute empfehlen ein regelmäßiges Spülprogramm mit einem speziellen Whirlpool-Systemreiniger, der die Leitungen von innen entkeimt. Lassen Sie das schleifen, kehrt die Sielhaut zurück, und dann hilft nur noch eine Grundreinigung mit Spezialmittel. Zur Orientierung, wie streng die Anforderungen sein können: In öffentlichen Bädern schreibt die DIN 19643 eine wöchentliche Entleerung samt Desinfektion vor. Zu Hause müssen Sie nicht so weit gehen, aber das Prinzip bleibt: stehendes Wasser ist der Feind.
Das Kombisystem erbt beide Pflegepflichten. Sie halten die Luftkanäle sauber und spülen zusätzlich die Wasserleitungen. Wer das konsequent macht, hat lange Freude daran. Wer es unterschätzt, hat die aufwändigste Wanne im Haus. Bei stehenden Systemen mit Wasserreserve spielt auch der pH-Wert eine Rolle, der idealerweise zwischen 7,2 und 7,6 liegt. Die passenden klassisch gestalteten Wannen gibt es in allen drei Systemvarianten, die Pflege hängt allein an der Düsentechnik, nicht am Design.