Reinigen Sie zuerst Wanne und Saugnäpfe, feuchten Sie beides an, legen Sie die Matte mittig auf und drücken Sie die Saugnäpfe von der Mitte nach außen fest. So entweicht die Luft und der Unterdruck baut sich auf. Ein kurzer Zugtest an den Ecken zeigt, ob sie hält.
Der häufigste Fehler passiert vor dem eigentlichen Anbringen: Die Matte landet auf einer Wanne, die noch einen Film aus Seifenresten, Kalk oder Badeöl trägt. Auf diesem Film findet kein Saugnapf Halt. Deshalb steht die Reinigung am Anfang, nicht am Ende.
In Schritten sieht das so aus:
1. Wanne gründlich reinigen und entfetten. Ein Spritzer Spülmittel löst Öl- und Seifenreste, danach klar nachspülen, damit keine Schmierschicht bleibt.
2. Die Saugnäpfe selbst kurz unter warmes Wasser halten. Warmes, weiches Material dichtet besser ab als kaltes, sprödes.
3. Wannenboden und Mattenunterseite nass lassen, nicht abtrocknen. Der Wasserfilm verdrängt die Restluft unter den Näpfen.
4. Matte mittig auflegen, sodass sie den Boden möglichst vollständig abdeckt.
5. Mit der flachen Hand von der Mitte nach außen streichen und die Saugnäpfe einzeln andrücken. Die Luft wird dabei nach außen herausgeschoben.
6. Zugtest: An zwei, drei Ecken vorsichtig ziehen. Löst sich ein Napf sofort, war der Untergrund nicht sauber oder nicht glatt genug.
Eine preiswerte Kunststoffmatte mit Struktur, etwa die Badewannenmatte in Steinoptik von RELAXDAYS für 11,99 €, folgt genau demselben Ablauf. Für den Alltag hilft eine kleine Gewohnheit: Prüfen Sie einmal pro Woche mit einem kurzen Zug, ob noch alle Näpfe sitzen. Saugnäpfe verlieren mit der Zeit Spannung, und ein einzelner gelöster Napf am Rand ist die Stelle, an der die Matte anfängt zu wandern.