Geh in fünf Schritten vor: Lichtfarbe auf neutralweiß stellen, den passenden Vergrößerungsfaktor wählen, den Platz nah am Fenster bestimmen, den Spiegel auf Augenhöhe ausrichten und zum Schluss die Helligkeit so dimmen, dass keine harten Schatten entstehen. Diese Reihenfolge verhindert die meisten Fehlkäufe und den täglichen Ärger am Morgen.
Der Reihe nach richtest du den Spiegel so ein, dass er wirklich hilft.
Zuerst das Licht. Stell die Lichtfarbe auf neutralweiß, also rund 4.000 bis 5.000 Kelvin, und dreh die Helligkeit zunächst voll auf, um sie danach so weit zu senken, bis nichts mehr blendet. Ein dimmbares Modell wie der blomus MODO mit fünffachem Zoom macht das mit einer Sensorfläche. Die Marke blomus setzt dabei auf mattes Metall statt Hochglanz, was Fingerabdrücke weniger zeigt.
Dann die Vergrößerung. Nutzt du den Spiegel fürs ganze Gesicht, bleibt die normale oder fünffache Seite vorn. Für Brauen und Wimpern drehst du kurz auf die stärkere Seite und zurück.
Als Drittes der Platz: nah ans Fenster, damit Tageslicht mitredet. Viertens die Höhe. Setz oder stell dich hin, wie du dich später schminkst, und richte die Spiegelmitte auf deine Augen aus. Bei Wandmontage bohrst du genau auf dieser Höhe, nicht höher.
Zum Schluss der Kontrolltest: Halte dein Gesicht mittig vor den Spiegel und prüfe, ob beide Wangen gleich hell wirken. Zieht eine Seite ins Dunkle, steht der Spiegel zu schräg oder zu hoch. Wer ein günstiges Einstiegsgerät sucht, wird bei den Kosmetikspiegeln bis 50 Euro fündig, in die die meisten der hier gezeigten Modelle fallen.