Ein kleines Bad verträgt keine Experimente. Drei Entscheidungen tragen den größten Teil der Wirkung.
Stauraum planen
Zuerst der Stauraum. Der Waschtischunterschrank nimmt die Dinge auf, die täglich gebraucht werden, der Hochschrank sammelt Vorräte und Handtücher. Stell den hohen Schrank in eine Ecke, damit er die Sichtachse nicht zerschneidet. Offene Ablagen bleiben für wenige schöne Dinge reserviert, sonst kippt die Ruhe ins Unaufgeräumte.
Licht schichten
Ein einzelner Deckenstrahler reicht selten. Der beleuchtete Spiegel übernimmt das Licht fürs Gesicht, eine warme Grundbeleuchtung an der Decke füllt den Rest. Zwei Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur decken Morgen und Abend ab. Diese Schichtung passt zur Idee von Hygge, der nordischen Vorstellung von Behaglichkeit.
Material und Pflege
Holz und Bambus vertragen Feuchtigkeit, brauchen aber Luft. Lüfte nach dem Duschen, dann hält die Oberfläche länger. Geölte Eiche lässt sich bei Bedarf nachölen, lackierte Fronten wischt ein feuchtes Tuch sauber. Für den Boden passt ein Wäschekorb mit Belüftung, damit nichts muffig wird.