Ein Bad füllt sich schneller, als der Grundriss vermuten lässt. Zwei Zentimeter zu knapp gerechnet, und die Tür schlägt gegen den Wäschekorb.
Reihenfolge beim Aufbauen
Der Waschtisch bestimmt alles Weitere, deshalb kommt er zuerst an die Wand. Die übliche Oberkante liegt bei 85 cm, bei größeren Personen bis 90 cm. Erst wenn er sitzt, wird der Spiegelschrank darüber ausgerichtet. Zwischen Beckenrand und Schrankunterkante bleiben etwa 25 cm frei, sonst stößt man beim Händewaschen an. Wandregal und Leiter kommen zuletzt, weil sich ihr Platz erst zeigt, wenn die großen Möbel stehen.
Licht und Textilien
Die LED-Leiste am Spiegelschrank leuchtet das Gesicht aus, mehr nicht. Für den Rest des Raums braucht es eine Deckenleuchte mit warmweißem Licht um 2.700 Kelvin, sonst kippt die Stimmung ins Klinische. Warmes Licht ist ohnehin der Kern dessen, was die Dänen Hygge nennen. Bei den Textilien bleibt die Palette schmal. Handtücher in Creme oder gedecktem Salbeigrün nehmen die Holztöne auf, ohne einen weiteren Farbton einzuführen.
Holz im feuchten Raum
Massives Holz im Bad braucht Pflege, aber weniger, als viele erwarten. Hocker und Leiter sollten nicht dauerhaft in einer Wasserlache stehen, ein gelegentliches Trockenwischen reicht sonst aus. Einmal im Jahr etwas Pflegeöl hält die Oberfläche geschlossen. Kleinteile wie Seifenspender und Zahnputzbecher passen am besten aus derselben Materialfamilie, deshalb lohnt ein Blick auf Bad-Accessoires aus Bambus. Wer noch einen zweiten Aufhängepunkt sucht, findet unter den Handtuchhaltern aus Bambus schmale Wandmodelle.