Der Blick ins Impressum der Studio-Website und auf den Kopf des Kaufvertrags genügt in den meisten Fällen. Dort steht die Betreibergesellschaft mit Rechtsform, Sitz und Handelsregisternummer. Weicht dieser Name vom Markennamen ab, kaufst du bei einem Franchisenehmer und nicht beim Markenunternehmen selbst.
Drei Stellen lohnen den Blick, bevor eine größere Summe fließt. Erstens das Impressum: Steht dort eine GmbH mit einem anderen Namen als die Marke, ist die Sache klar. Zweitens die Auftragsbestätigung oder der Kaufvertrag, denn dort steht der Vertragspartner verbindlich und nicht nur werblich. Drittens die Zahlungsmodalität. Je höher die geforderte Anzahlung und je länger die Lieferzeit, desto größer ist der Betrag, den du vorfinanzierst, ohne die Ware zu haben.
Bei Designmöbeln kommt eine Besonderheit hinzu, die im Alltag oft übersehen wird. Viele Serien sind modular aufgebaut, also ausdrücklich auf spätere Erweiterung angelegt. Ein Sofa, das irgendwann um ein Element wachsen soll, oder ein Wandsystem, das in zwei Jahren eine zusätzliche Einheit bekommt, setzt voraus, dass es die Serie dann noch gibt und ein Händler in erreichbarer Nähe sie bestellen kann. Beides ist bei einem schrumpfenden Filialnetz weniger sicher als beim Kauf. Wer modular plant, kauft die Erweiterungsteile deshalb besser früher als nötig.