Das beste Verhältnis aus Qualität und Preis liegt beim Kunstfell zwischen 100 und 200 Euro. Hier stehen große, dichte und teils waschbare Flore zur Verfügung, das stärkste Modell der gesamten Auswahl holt in dieser Spanne 86 Punkte. Wer echtes Rinder- oder Lammfell will, findet ab 300 Euro robuste, abwischbare Patchworks und seidiges Lammfell, zahlt darüber aber vor allem für Fläche und Verarbeitung, kaum für mehr Komfort.
Ein Fellteppich lebt von der Passung zwischen Material und Nutzung, nicht vom Preis. Wer weichen, warmen Komfort und einfache Pflege sucht, ist mit waschbarem Kunstfell meist besser und günstiger bedient als mit echtem Leder. Wer die robuste Naturhaut und die abwischbare Oberfläche echten Rinderfells schätzt, findet sie ab der Mittelklasse, das seidige Lammfell ab 400 Euro. Mit einer Anti-Rutsch-Unterlage, der zur Gerbung passenden Pflege und regelmäßigem Absaugen bleibt jeder Fellteppich lange ein weicher Mittelpunkt im Raum.
Die höchste Wertung des Tests holt mit 86 Punkten der Bruno Banani Rabbit 2 für 164,49 Euro, der dichteste großformatige Kunstflor der Mittelklasse mit OEKO-TEX Zertifikat. Wer einen besonders günstigen Einstieg sucht, nimmt den OTTO HOME Balu für 11 Euro im kleinen Akzentformat. Wer echtes Leder will, greift zum Arte Espina Voila 100 für 699,99 Euro, dem bestbewerteten handgenähten Rindsleder des Spitzenfelds.
Bis 20 Euro holt der Bruno Banani Rabbit 2 Rosa die höchste Wertung der Klasse, bis 50 Euro liefert der Luxor Living Novara Grau den dicksten Flor zum besten Preis. Bis 100 Euro führt der Merinos Loft 37 mit rutschfester Rückseite das Feld an, bis 200 Euro gewinnt der Bruno Banani Rabbit 2. Bis 300 Euro bietet der Arte Espina Rabbit 100 mit 45 mm den tiefsten Kunstfellflor, bis 500 Euro führt der Kayoom Lavish 310 das echte Leder an, bis 800 Euro der Arte Espina Voila 100.