Stabilität entscheidet vor allem anderen
Ein Standspiegel steht frei im Raum, deshalb zählt das Verhältnis von Basisbreite zu Höhe und das Gewicht des Sockels mehr als jedes Designmerkmal. Je breiter der Fuß und je schwerer die Basis, desto tiefer liegt der Schwerpunkt. Der CASSILANDO Ganzkörperspiegel bringt 8 Kilogramm auf die Waage und steht dadurch satt, während Modelle unter 400 Gramm schon bei einem leichten Stoß wackeln. Wer Kinder oder Haustiere im Haushalt hat, sollte zum schwereren Spiegel greifen.
Wie groß muss der Spiegel sein
Um sich von Kopf bis Fuß zu sehen, genügt optisch ein Spiegel, der halb so groß ist wie der Betrachter, sofern er in passender Höhe hängt. Für bequemes Ankleiden ohne ständiges Zurücktreten wird meist eine Höhe von 150 bis 160 Zentimetern empfohlen. Wer größer als 1,85 Meter ist, sollte zu Modellen ab 170 Zentimetern greifen, sonst fehlt oben oder unten ein Stück. Schmale Modelle unter 35 Zentimeter Breite zeigen das Outfit knapp und taugen eher für enge Flure.
Glasqualität und Verzerrung
Die Spiegelfläche macht 20 Prozent der Wertung aus. Zu dünnes Glas verzieht sich auf großer Fläche und erzeugt die typischen Wellen, die Konturen stauchen oder strecken. Hochwertige Modelle nutzen planes Float- oder Hartglas mit gleichmäßiger Beschichtung, das auch nach Jahren plan bleibt. Wer farbtreue Spiegelung zum Schminken will, achtet auf Kristallspiegel mit geringem Eisenanteil, weil normales Glas einen leichten Grünstich zeigt.
Einstellbarkeit und Zusatznutzen
Ein neigbarer Rahmen passt den Blickwinkel an die Körpergröße an, ohne den Spiegel zu verrücken. Bei den teureren Modellen kommt LED-Beleuchtung dazu, die das Schminken bei schwachem Tageslicht erleichtert. Solche Ausstattung lohnt aber erst, wenn Stand und Glas stimmen. Ein wackeliger Spiegel mit LED bleibt ein wackeliger Spiegel. Verwandte Themen vertiefen unsere Ratgeber zu Wandspiegeln und zur Spiegelübersicht.