Von unter 50 auf 100 €: höhere Tragkraft bis 130 kg und dickere Sitzpolster statt nur Grundausstattung
Von 100 auf 200 €: verschiebbare 3D-Lordosenstütze, Synchronmechanik und Kopfstütze
Von 200 auf 300 €: langlebiges Metall-Bodenkreuz, verstellbare Sitztiefe und 3D-Armlehnen, der Bestwert des Tests
Über 300 €: vor allem Materialanmutung und feinere Mechanik, kaum noch ergonomischer Punktgewinn
Von Klasse zu Klasse kauft man nicht mehr vom Gleichen, sondern jeweils eine andere Eigenschaft dazu. Unter 50 Euro entscheidet die Grundausstattung: Der Adormii bringt Netzrücken und Wippe zugleich, während die Konkurrenz meist nur eines davon liefert. Der Sprung auf 100 Euro kauft vor allem Tragkraft und Polsterdicke, der IWMH trägt 130 Kilogramm und sitzt sich dank 8 Zentimeter Schaum weicher.
Zwischen 100 und 200 Euro beginnt die eigentliche Ergonomie mit verschiebbaren Lordosenstützen, Synchronmechaniken und Kopfstützen. Der Adormii mit Kopfstütze holt hier 80 Punkte für 109,99 €. Der nächste Schritt auf 300 Euro bringt Haltbarkeit ins Spiel, das Metallkreuz und die dreidimensional verstellbaren Armlehnen des FLEXISPOT, der mit 82 Punkten den Bestwert erreicht.
Oberhalb von 300 Euro kehrt sich die Logik um. Der Testsieger im 500-Euro-Segment kommt auf 77 Punkte und liegt damit unter dem 210-Euro-FLEXISPOT. Bezahlt werden hier Materialanmutung, Markenname und eine feinere Mechanik, nicht eine bessere Haltung. Deshalb endet für die meisten Käufer die sinnvolle Investition rund um die 300-Euro-Marke.