Diese Fehler kosten am Fenster Geld oder Nerven.
Die Rahmendicke nicht messen. Klemmfix hält nur in einem engen Bereich, meist 16 bis 25 Millimeter. Wer vorher nicht misst, steht mit einem Halter da, der nicht greift. Messen Sie den Überschlag des Fensterflügels, bevor Sie bestellen.
Blickdicht mit verdunkelnd verwechseln. Ein blickdichter Stoff hält Blicke fern, kann aber diffuses Licht durchlassen. Für den Tagschlaf oder Schichtdienst brauchen Sie ausdrücklich Verdunkelung mit dunkler Rückseite oder seitlicher Führung, sonst sickert Licht durch.
Das Fenstermaß falsch nehmen. Fertigmaße lassen sich nicht zuschneiden. Schon ein bis zwei Zentimeter Abweichung bedeuten, dass das Rollo zu tief hängt oder seitlich Licht lässt. Bei krummen Maßen ist ein kürzbares Plissee oder eine Maßanfertigung sicherer.
Die Zugkette bei Kindern ignorieren. Offene Ketten und Schnüre sind eine Strangulationsgefahr. Eine Kettensicherung, die die Kette außer Reichweite hält, ist Pflicht, so verlangt es auch die Norm EN 13120 für innenliegende Abschlüsse.
Innenliegenden Sonnenschutz gegen Hitze überschätzen. Gegen sommerliche Hitze wirkt außenliegender Schutz deutlich besser, weil die Wärme gar nicht erst hinter die Scheibe gelangt. Wer innen beschattet, sollte helle, reflektierende Oberflächen wählen, rät die Verbraucherzentrale.
Nur auf den Preis schauen. Eine dünne Rollowelle hängt mit der Zeit durch, billige Kunststoffmechanik verschleißt. Ein paar Euro mehr für eine stabile Welle oder Stahlschiene zahlen sich über die Nutzungsdauer aus.