Beim Kauf einer Garderobenbank wiederholen sich einige Fehlgriffe, die sich mit etwas Planung vermeiden lassen.
Der erste Fehler ist, die Sitzhöhe zu ignorieren. Viele Truhenbänke sind nur 30 bis 40 Zentimeter hoch und sehen kompakt aus, zwingen beim Schuhwechsel aber in die Hocke und erschweren das Aufstehen. Achten Sie auf 42 bis 50 Zentimeter.
Der zweite Fehler betrifft die Breite. Entscheidend ist nicht das Bankmaß, sondern der freie Laufweg, der danebenbleibt. Als Orientierung gelten 90 bis 100 Zentimeter freie Bewegungszone, damit zwei Personen aneinander vorbeikommen, wie der Ratgeber zur Flurplanung mit Maßen und Laufwegen zeigt. Messen Sie also vorher aus, wie weit die Bank in den Flur ragt.
Der dritte Fehler ist die falsche Materialwahl für den Einsatzort. Reine Spanplatte ohne wasserfeste Beschichtung quillt im Flur durch nasse Schuhe und Streusalz auf. Wer hier spart, kauft oft binnen weniger Jahre neu.
Der vierte Fehler ist, den Stauraum zu überschätzen. Offene Fächer wirken großzügig, fangen aber Staub, und die angegebene Schuhzahl gilt für flache Sneaker, nicht für Stiefel. Planen Sie den realen Bedarf ein.
Der fünfte Fehler ist, die Tragkraft zu übersehen. Faltbare Bänke unter 80 Kilogramm Belastbarkeit verrutschen beim Aufstehen, gerade auf Parkett oder Fliesen. Wer ein komplettes Möbelensemble sucht, schaut zusätzlich in den Garderobensets-Kaufberater.