Die teuersten Fehler beim Wegeleuchtenkauf passieren vor der Montage, nicht danach. Wer sie kennt, spart sich Rücksendung und Ärger.
Der erste Fehler ist die falsche IP-Klasse für den Standort. Eine IP44-Leuchte mitten im freien Garten ohne Dachüberstand nimmt bei Schlagregen Wasser auf und fällt aus. Prüfen Sie zuerst, ob der Platz geschützt ist, und wählen Sie danach die Schutzart.
Der zweite Fehler ist die falsche Erwartung an Solarleuchten. Sie liefern Akzentlicht zur Markierung, aber keine Sicherheitshelligkeit für Treppen. Wer eine Stufe sicher ausleuchten will, braucht eine fest verkabelte Leuchte mit ausreichend Lumen.
Der dritte Fehler ist der übersehene Hinweis ohne Leuchtmittel. Viele Modelle mit E27-Fassung kommen ohne Birne, was den Kaufpreis um fünf bis zehn Euro nach oben verschiebt und die sofortige Inbetriebnahme verhindert.
Der vierte Fehler betrifft die Lichtfarbe. Kaltweißes Licht über 5000 Kelvin wirkt am Wohnhaus klinisch und blendet stärker. Für Garten und Eingang passt warmweißes Licht um 2700 bis 3000 Kelvin besser.
Der fünfte Fehler ist die unterschätzte Standsicherheit. Hohe, schmale Sockel- und Stehleuchten kippen bei starkem Wind, wenn sie nur lose im Boden stecken. Schwere Modelle aus Edelstahl brauchen eine feste Verankerung, leichte Solarspieße einen ausreichend tiefen Sitz.
Der sechste Fehler ist die fehlende Höhenkontrolle. Eine niedrige Markierungsleuchte verschwindet in hohem Bewuchs, eine 110 Zentimeter hohe Sockelleuchte blendet an einem schmalen Weg auf Augenhöhe. Messen Sie die Wegbreite und den Bewuchs, bevor Sie die Bauhöhe wählen.