Ja, aber kuratiert. Laut 1stDibs 2026 ist Maximalismus mit 39 Prozent der meistgefragte Stil, Eklektik folgt mit 38 Prozent. Das durchgestylte, minimalistische Show-Wohnzimmer weicht einem geschichteten Mix. Das Zukunftsinstitut rahmt die Rückkehr ins gemütliche, mehrfach genutzte Zuhause als Neo-Biedermeier, nicht als kurzlebige Deko-Laune.
Maximalismus klingt nach Chaos, meint aber das Gegenteil von beliebig. Laut der 1stDibs-Umfrage 2026 ist er mit 39 Prozent der meistgefragte Stil unter 468 Innenarchitekten, dicht gefolgt von Eklektik mit 38 Prozent. An die Stelle des minimalistischen Show-Wohnzimmers mit spiegelsymmetrischer Deko tritt ein bewusst geschichteter Mix aus Farben, Mustern und Epochen.
Das Zukunftsinstitut ordnet diese Rückkehr zum warmen, persönlichen und zunehmend mehrfach genutzten Zuhause dem Neo-Biedermeier zu, einem Lebensstil, der Gemütlichkeit, klare Linien und Alltagstauglichkeit verbindet. Fürs Sofa heißt das: ein Stück mit Haltung darf gern zwei Töne tragen oder aus der Reihe tanzen. Ein zweifarbiges Modell setzt im Layering den Akzent, der den Raum zusammenhält, ohne ihn zu beruhigen. Wer den Look mag, findet unter bunten Sofas die Modelle, die aus der Reihe tanzen. Mehr ist hier wieder mehr, solange ein roter Faden bleibt.