Der Raum ist weiß, und er bleibt es an drei von vier Wänden. Tischplatte und Säulengestell laufen im selben warmen Weiß, die Wandfläche hinter der Kommode ebenfalls. Darauf sitzen die Eichengestelle der Stühle, dazu ein Grau, das vom Sitzbezug in den Teppich wandert. Der Tisch selbst gehört zu den weißen Ausziehtischen, fällt im ausgezogenen Zustand aber nicht aus dem Bild, weil die Platte ihre Farbe behält.
Unter dem Tisch liegt ein runder Teppich mit 240 cm Durchmesser. Bei einer 120er Platte bleiben damit 60 cm Rand nach allen Seiten. Ein Stuhl wandert beim Zurückschieben etwa 50 cm, er steht also weiter vollständig auf dem Teppich statt mit den Hinterbeinen darüber zu kippeln. Wer die Rechnung für den eigenen Tisch aufmacht, sieht bei runden Teppichen in Grau schnell, welcher Durchmesser noch trägt.
An der langen Wand steht die Kommode, 109 cm breit und nur 33 cm tief. Vor ihr lässt sich ein Stuhl noch zurückschieben. Ihre mauvefarbenen Fronten sind der einzige Farbwert im Raum, alles andere bleibt Weiß, Eiche und Grau. Reine Kommoden in Weiß wären die stillere Lösung, nehmen dem Auge aber den Halt.
Über der Tischmitte hängt eine Leuchte aus weißem Glas, 54 cm breit. Das sind knapp 45 Prozent des Tischdurchmessers, eine Größe, die den Tisch markiert, ohne die Sicht zum Gegenüber zu nehmen. Vergleichbare Modelle stehen unter weißen Deckenleuchten. Wird der Tisch ausgezogen, wandert die Mitte um 20 cm, deshalb sitzt die Leuchte im Alltag über der Kreismitte und nicht über der späteren Ovalmitte.