Ein modern-klassisches Esszimmer ruht auf der Balance zwischen der klaren Fläche des Tisches und den weichen Sitzmöbeln. Drei Dinge entscheiden, ob der Raum am Ende stimmig wirkt.
Tisch und Sitzordnung
Der Tisch steht am besten frei, mit genug Abstand zur Wand, damit sich die Stühle bequem herausziehen lassen. Rund 60 cm pro Gedeck sind eine brauchbare Faustregel, und hinter jedem Stuhl braucht es etwa 70 cm zum Aufstehen. Bank und Stühle mischt man bewusst, die Bank an die Wandseite, die Stühle an Kopf- und Fensterseite. So bleibt der Weg um den Tisch frei. Wer ein größeres Gestell sucht, wird bei Esstischen mit Metallgestell fündig, die zur schwarzen Basis des CONCORD passen.
Licht und Gold
Die Pendelleuchte hängt so tief, dass sie den Tisch ausleuchtet, ohne den Blick über die Tafel zu versperren. Meist sind das etwa 60 bis 70 cm über der Platte. Wer den Tisch häufig auszieht, wählt eine längliche oder mehrflammige Leuchte, damit auch die verlängerte Fläche Licht bekommt. Das Gold der Leuchte sollte sich mindestens einmal wiederholen, hier im Spiegelrahmen und in den Akzenten der Bank, damit es als Konzept gelesen wird und nicht als Zufall.
Farbe und Textilien
Grün und Gold sind gesetzt, alles andere bleibt ruhig. Eine cremefarbene Tischdecke oder ein Läufer in Beige hält den Grundton warm. Ein Teppich unter dem Tisch schluckt Trittschall und fasst die Sitzgruppe optisch zusammen, er sollte so groß sein, dass auch die herausgezogenen Stühle noch darauf stehen. Kerzen in schlichten Haltern und ein paar Zweige oder Grünpflanzen genügen als Dekor. Weniger auf dem Sideboard wirkt in diesem Stil stärker als eine voll gestellte Fläche.