Maritim funktioniert am besten, wenn das Blau dosiert bleibt. Eine 60-30-10-Aufteilung hilft: viel Weiß und Sand, mittelviel Naturholz, wenig kräftiges Marineblau als Akzent.
Farben verteilen
Das Sofa trägt das Blau, der Rest des Raums bleibt hell. Wer die Farbe auf mehrere kleine Stücke verteilt, sollte sie auf zwei bis drei Punkte begrenzen, etwa ein Kissen und eine Vase. Naturholz wie geölte Eiche oder helle Kiefer fängt die kühle Farbe wieder auf. Leinen ist das Textil der Wahl. Ein Sofa mit Leinenbezug bringt die typische Struktur ins Spiel. Streifen in Weiß und Blau sind ein klassisches maritimes Muster, das man sparsam einsetzen sollte.
Licht und Textil
Tageslicht ist der wichtigste Baustein. Halte die Fenster frei oder hänge nur leichte, weiße Vorhänge. Am Abend übernehmen warme Lichtquellen auf Augenhöhe, eine Stehleuchte neben dem Sofa und eine Tischlampe auf dem Regal. Kissen aus Leinen und Baumwolle in Sand und Weiß lockern das Sofa auf und nehmen die Härte aus dem Blau. Ein grober Juteteppich unter dem Couchtisch erdet die Sitzgruppe und schluckt Trittschall.
Stauraum und Zonierung
Offene Regale halten den Raum leicht. Ein weißes Kiefernregal zeigt Bücher und ein paar Fundstücke, ohne wuchtig zu wirken. In größeren Räumen trennt ein Raumteiler aus Massivholz die Sitzecke vom Essbereich, lässt aber Licht und Luft hindurch. Geschlossene Fächer schlucken Kabel und Kram, offene zeigen die Lieblingsstücke.