Ein maritimes Wohnzimmer gelingt über die Menge an hellen Flächen, nicht über einzelne Deko-Stücke. Drei Regeln helfen bei der Einrichtung.
Blau sparsam einsetzen
Ein kräftiges Blau reicht als Hauptton, hier das Sofa. Alles andere bleibt hell, damit der Raum nicht dunkel und schwer wirkt. Weiße Wände und Naturholz sind der Rahmen, Blau ist der Akzent. Wer einen zweiten blauen Punkt möchte, nimmt ein Kissen oder eine Decke, kein weiteres großes Möbel. Als Faustregel bleibt eine große Fläche blau, der Rest verteilt sich auf kleine Textilien. So kippt der Raum nicht ins Dunkle. Für ergänzende Beistellmöbel lohnt der Blick auf Tische im maritimen Stil.
Auf Naturmaterial setzen
Leinen und geflochtene Fasern bringen den Küsten-Bezug, ohne dass Muschel-Deko nötig wird. Ein grober Leinenvorhang und ein Korb aus Seegras reichen schon, dazu ein Teppich in Sand-Ton. Diese Materialien schlucken zudem Schall und machen den Raum leiser. Ein zweiter Sessel als Leseplatz ergänzt die Sitzecke, passende Modelle finden sich unter den Sesseln bis 300 €.
Für Licht sorgen
Der maritime Look braucht Helligkeit. Am Fenster bleiben die Vorhänge leicht und hell, damit Tageslicht hereinkommt. Abends übernehmen zwei bis drei warme Lichtquellen auf unterschiedlicher Höhe, eine Stehleuchte neben dem Sofa und eine kleine Tischleuchte auf dem Sideboard. Kaltweißes Licht passt nicht zum warmen Holz, weil es die Kiefer grünstichig aussehen lässt. Eine Lichtfarbe um 2.700 Kelvin trifft den warmen Ton besser und lässt das Blau abends satter wirken.
Wer die drei Regeln zusammen umsetzt, bekommt ein Wohnzimmer, das hell und offen bleibt und den maritimen Charakter über Material und Farbe trägt, nicht über Deko.