Ein Frontlader braucht drei Dinge in Reichweite: einen Kaltwasserhahn mit 3/4-Zoll-Gewinde, einen Abfluss und eine Schuko-Steckdose. Der Wasserdruck sollte zwischen 1 und 10 bar liegen, der Abwasserschlauch auf 60 bis 100 cm Höhe einmünden. Fehlt einer der drei, wird der Wunschplatz zur Baustelle.
Der schönste Stellplatz nützt nichts, wenn die Versorgung fehlt. Drei Anschlüsse müssen zusammenkommen, und zwar alle drei am selben Ort.
Zuerst das Wasser. Der Zulaufschlauch wird an einen Kaltwasserhahn mit 3/4-Zoll-Gewinde geschraubt (26,4 mm). Damit die Maschine sauber füllt, braucht sie laut Bosch einen Fließdruck zwischen 100 kPa (1 bar) und 1000 kPa (10 bar), und aus dem voll geöffneten Hahn sollten mindestens 8 Liter pro Minute kommen. In fast jedem deutschen Haushalt ist das gegeben. Kritisch wird es nur bei sehr langen Leitungswegen oder im Altbau mit gedrosseltem Druck.
Dann der Abfluss. Der Abwasserschlauch mündet idealerweise auf einer Höhe zwischen 60 und 100 cm, meist in den Siphon des Waschbeckens oder ein eigenes Standrohr. Die Laugenpumpe schafft rund 1 Meter Förderhöhe, mehr sollte es nicht sein, sonst pumpt das Gerät das Wasser nicht zuverlässig ab. Hängt der Schlauch zu tief, läuft die Trommel im schlimmsten Fall leer, weil das Wasser von selbst abfließt.
Zuletzt der Strom. Eine Waschmaschine läuft an einer normalen Schuko-Steckdose mit 230 Volt. Wichtig ist, dass sie nicht über eine Mehrfachsteckdose oder ein langes Verlängerungskabel versorgt wird. Beim Aufheizen zieht das Gerät kurzzeitig viel Strom. Eine eigene, fest installierte Steckdose an einem separaten Stromkreis ist die saubere Lösung. Ein sparsames Modell wie der AEG L6FBG51470 mit 7 kg der Klasse A ändert daran nichts: Der Anlaufstrom hängt am Heizstab, nicht an der Effizienzklasse. Beim laufenden Verbrauch macht die Klasse dagegen den Unterschied, weshalb sich der Blick auf sparsame Geräte der Klasse A lohnt.