Trommelvolumen auf den Single-Bedarf gerechnet, dann zieht der Partner ein
Sie kaufen eine 5-Kilogramm-Maschine, weil Sie als Single nur kleine Wäschestücke haben. Zwei Jahre später ziehen Sie zusammen, plötzlich braucht die Wäsche zwei Durchgänge pro Woche.
Doppelte Laufzeit verschleißt Lager, Pumpe und Steuerelektronik fast doppelt so schnell. Der Wasserverbrauch pro Kilogramm Wäsche steigt deutlich, weil das Mindestwasserlevel nicht skaliert.
Besser: Kaufen Sie eine Nummer größer als Ihr aktueller Bedarf, mindestens 7 Kilogramm im Single-Haushalt mit Partneraussicht. Ein 8-Kilogramm-Modell wie die Privileg PWFA 854A kostet kaum mehr und deckt einen 4-Personen-Haushalt komplett ab.
Transportsicherung nicht vollständig entfernt
Sie schließen die Maschine an, starten den ersten Waschgang, und beim Schleudern hört es sich an, als würde die Trommel das Gehäuse zerlegen. Die Maschine wandert quer durchs Bad.
Bei nicht entfernter Transportsicherung kann die Trommel nicht frei schwingen, das beschädigt das Stoßdämpfer-System und die Lager. Eine durch nicht entfernte Sicherung beschädigte Maschine ist meist ein Garantie-Ausschlussfall.
Besser: Vor dem ersten Anschluss schraubt man die drei oder vier Transportbolzen auf der Rückseite vollständig heraus. Die Original-Schrauben aufheben, falls Sie das Gerät später umziehen müssen, brauchen Sie sie wieder.
Aufstellort ohne Ausgleich: Maschine wandert beim Schleudern
Sie stellen die Waschmaschine auf einen leicht geneigten Fliesenboden im Altbau-Keller. Beim ersten Schleudergang mit 1400 U/min wandert sie 30 Zentimeter nach vorne.
Eine schiefe Maschine schleudert exzentrisch, das überlastet die Lager und führt nach 12 bis 18 Monaten zu Lagerschaden. Wandert die Maschine, kann sie sich vom Wasseranschluss reißen und einen Wasserschaden verursachen.
Besser: Drehen Sie die vier Stellfüße so, dass die Maschine an allen vier Ecken gleichmäßig auf dem Boden steht. Eine Wasserwaage auf die Oberseite legen und nachjustieren, bis die Blase mittig steht. Bei Holzdielenboden zusätzlich eine Antivibrationsmatte unterlegen.
Energie-Aufpreis von 300 Euro für eine Klasse besser bezahlt
Sie sehen eine A-Maschine für 1099 Euro neben einer C-Maschine für 799 Euro und entscheiden sich für die A-Maschine, weil das Energielabel besser ist.
Der Verbrauchsunterschied zwischen A und C liegt bei rund 0,15 kWh pro Waschgang. Bei drei Wäschen pro Woche macht das im Jahr 8 Euro Stromersparnis. Der Aufpreis von 300 Euro amortisiert sich erst nach 37 Jahren, deutlich länger als die Lebensdauer einer Waschmaschine von 10 bis 12 Jahren.
Besser: Vergleichen Sie den absoluten Wert kWh pro 100 Waschgänge auf dem Label, nicht die Buchstaben. Ab einer Differenz unter 30 kWh pro 100 Gänge lohnt sich der Aufpreis nur, wenn er unter 100 Euro liegt.
Online bestellt ohne Anschluss-Service, dann scheitert der Aufbau
Sie bestellen die Maschine online ohne Aufstell-Service, bekommen sie an die Bordsteinkante geliefert. Im dritten Stock ohne Aufzug stellt sich heraus, dass die Tür zum Bad 58 Zentimeter breit ist, das Gerät aber 60.
Die Spedition nimmt das Gerät selten zurück ohne Berechnung der Rückholkosten. Beim Online-Kauf nach BGB Widerrufsrecht trägt der Verbraucher die Rücktransportkosten, wenn er ordnungsgemäß belehrt wurde, das sind bei Großgeräten oft 80 bis 150 Euro.
Besser: Messen Sie vor der Bestellung jede Tür, jede Kurve im Treppenhaus und den Aufstellort selbst. Bestellen Sie immer mit Anschluss-Service plus Altgerätemitnahme, das kostet meist 50 bis 80 Euro mehr und erspart vier Stunden Schweiß und das Risiko, das Gerät zurückgehen lassen zu müssen.