Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 17 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 4
Mit 100 Kilogramm Fachlast pro Ebene bei 44,90 Euro trägt das RAGNAR mehr als viele Designregale für das Zehnfache. Der Rahmen aus pulverbeschichtetem Stahl steht ohne Verschraubung, die Böden lassen sich im Lochraster werkzeugfrei umsetzen. Für Keller, Garage und Werkstatt ist das die Referenz dieser Klasse.
Für 23,69 Euro liefert das Midori-Steckregal die niedrigsten Anschaffungskosten im Vergleich, ohne bei der Stabilität einzubrechen. Die Fachlast liegt unter dem RAGNAR, reicht für normale Vorräte, Kisten und Hobbyutensilien aber aus. Bei direktem Wasserkontakt quellen die Böden, im trockenen Keller spielt das keine Rolle.
Das ONDIS24 Steckregal kostet 29,95 Euro und steht dank werkzeugfreiem Stecksystem in unter 15 Minuten. Vier Böden aus Anthrazit-Kunststoff vertragen Feuchtigkeit besser als beschichteter Holzwerkstoff, was es zur Wahl für nasse Garagen und Kellerräume macht.
Das relaxdays Schwerlastregal trägt ebenfalls 100 Kilogramm pro Ebene und lässt sich in zwei separate Einheiten teilen, sodass aus einem Kauf zwei Regale werden. Die MDF-Böden sind anfällig für Dellen und Wasserflecken, weshalb scharfkantiges oder nasses Lagergut eine Unterlage braucht.
Das Juskys Easy 2er Set bringt für 46,99 Euro zwei Regale mit zusammen 640 Kilogramm Gesamttraglast. Die werkzeugfreie Montage und die in Sekunden verstellbaren Böden machen es zum flexiblen Begleiter, wenn der Stauraum über die Zeit wächst.
Preisklasse 2 von 4
Das Juskys 3er Set liefert für 74,69 Euro drei Schwerlastregale mit zusammen großem Stauraumvolumen und 10 von 10 Punkten bei der Traglast pro Brett. Der Aufbau bleibt werkzeugfrei, die Böden sitzen im Metallrahmen aus verzinktem Stahl. Wer Keller und Garage zugleich einräumt, deckt mit einem Kauf beide Räume ab.
Das ONDIS24 Steckregal in der größeren Ausführung kostet 59,99 Euro und steht dank Stecksystem in Minuten. Vier feuchtigkeitsfeste Böden und ein stabiler Stand machen es zum direkten Konkurrenten des Testsiegers, wenn ein einzelnes Regal statt eines Sets genügt.
Das Karat Gitterregal Maya rollt auf Lenkrollen und lässt sich so dorthin schieben, wo gerade Stauraum fehlt. Fünf Böden, schwarz-silberne Optik und 52,99 Euro ergeben das beste Verhältnis aus Wertung und Preis dieser Klasse. Die Rollen kosten etwas Standfestigkeit, die sich über Feststeller aber bremsen lässt.
Das Juskys 3er Regalsystem in Grau-Braun bringt für 92,99 Euro verzinkte Rahmen und eine an Industrieoptik angelehnte Gestaltung. Die Verarbeitung liegt unter den Top-Modellen, die Traglast und die werkzeugfreie Montage bleiben für Lagerzwecke ausreichend.
Preisklasse 3 von 4
Das Carryhome 2er-Regalset in Grau bringt für 119 Euro zwei Einheiten mit je fünf Ebenen und damit viel zusammenhängende Ablagefläche. Die Verarbeitung ist zweckmäßig, die Tragkraft ordentlich. In dieser Klasse holt es die höchste Wertung, weil es Stauraum und Preis besser ausbalanciert als die designorientierten Konkurrenten.
Das Vicco Regal Tetris kommt als Anthrazit-Doppelset und lässt sich zu wechselnden Würfel-Anordnungen zusammenstellen. Für 110,90 Euro ist es die günstigste Option der Klasse und gibt einem Wohnraum eine modulare Struktur. Die festen Fächer schränken die Höhenverstellung ein, was den Einsatz auf gleichförmiges Lagergut begrenzt.
FLOORDIREKT
Das Floordirekt Sideboard Concept Epure setzt auf eine schwarze Metallkonstruktion mit klarer Linienführung. Für 169 Euro bekommt man ein flaches, repräsentatives Möbel für Flur oder Wohnzimmer mit guter Stabilität und Verarbeitung, dafür mit fester Fachhöhe und begrenzter Lagerkapazität.
Das MCW Standregal MCW-C45 verbindet braunes Holz mit einem Metallgestell im Industriedesign. Für 144,99 Euro liefert es einen warmen Materialmix als Raumteiler oder Bücherregal. Die Fächer sind fest, das Gestell stabil, der Fokus liegt klar auf der Optik.
Preisklasse 4 von 4
Das Tojo Mehrzweckregal in Weiß ist ein modulares MDF-System, das sich über die Jahre erweitern und neu anordnen lässt. Mit 9 von 10 Punkten bei der Höhenverstellung führt es das Feld in Flexibilität an. Der Aufbau verlangt Zeit und Geduld, dafür wächst das Regal mit wechselnden Wohnsituationen mit. In dieser Klasse holt es die höchste Wertung und zugleich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Regalelement von Home Affaire setzt auf braune Eiche als Massivholz und liefert damit eine Materialqualität, die MDF nicht erreicht. Für rund 600 Euro bekommt man ein Möbel, das sich abschleifen und neu behandeln lässt und über Jahrzehnte hält. Wer auf echtes Holz statt Dekorfolie Wert legt, findet hier die natürlichste Oberfläche der Klasse.
Das Gutmann Factory Porto Regal in Schwarz-Gold bietet neun Ablageflächen und einen vormontierten, schnellen Aufbau. Die offene Konstruktion wirkt als dekoratives Statement im Raum. Die Tragkraft pro Fach bleibt begrenzt, weshalb es eher leichte Bücher und Deko als schwere Lasten aufnimmt.
Die Raumteiler-Variante des Porto Regals trennt offene Wohnbereiche und bleibt dabei von beiden Seiten zugänglich. Schwarz-Gold und eine luftige Anordnung machen es zum Gestaltungselement, nicht zum Lagerregal. Für leichte Gegenstände und als Sichttrenner erfüllt es seinen Zweck.
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