Den Schrank nicht an der Wand sichern
Hohe, oben schwer beladene Schränke können kippen, besonders wenn mehrere Türen offen stehen. Die europäische Norm für die Standsicherheit von Kastenmöbeln verlangt Kippschutz für kopflastige Möbel, und viele Hersteller legen Wandbefestigungen bei. Wer sie weglässt, riskiert bei Kindern im Haushalt ernste Unfälle. Nutzen Sie die mitgelieferten Winkel und ziehen Sie die Schrauben nach dem Beladen nach.
Die Fachtiefe unterschätzen
Ein sehr tiefer Schrank klingt nach viel Stauraum, führt aber dazu, dass hintere Vorräte übersehen werden und ablaufen. Für die meisten Vorräte reichen 40 Zentimeter. Wer tiefer kauft, sollte zu Auszügen greifen.
Feste Böden bei wechselnden Vorräten
Wer heute Konserven und morgen hohe Flaschen lagert, ärgert sich über fest verbaute Böden. Verstellbare Einlegeböden kosten wenig Aufpreis und sparen später viel Platz.
Empfindliche Lebensmittel offen im Schrank lagern
Fast kein Vorratsschrank schließt luftdicht. Mehl, Reis und Nudeln gehören laut Verbraucherzentrale in fest verschließbare Dosen mit Gummidichtung, sonst locken sie Vorratsschädlinge an. Der Schrank schützt vor Staub und Licht, den luftdichten Abschluss übernimmt die Dose.
Material und Raum nicht zusammendenken
Spanplatte in die feuchte Küchenecke zu stellen, ist der klassische Fehlkauf. Für Feuchträume gehören Kunststoff oder Edelstahl, Holzwerkstoff bleibt im Trockenen.