Nur auf den Preis schauen
Die günstigste Dose ist nicht automatisch die sparsamste. Eine Box ohne Dichtung lässt Mehl klumpen und Kaffee schal werden, sodass weggeworfene Lebensmittel den Sparpreis schnell auffressen. Wer umfüllt, sollte vom ersten Kauf an auf einen dichten Verschluss achten.
Runde Dosen für den eckigen Schrank kaufen
Runde Behälter sehen im Regal gut aus, lassen aber in jeder Ecke Luft. In einem normalen Küchenschrank gehen so schnell zwanzig Prozent Stellfläche verloren. Für die dichte Schrankbestückung sind eckige, stapelbare Formate die bessere Wahl, runde Gläser eher für die offene Präsentation auf der Arbeitsplatte.
Das Volumen falsch einschätzen
Ein Kilogramm Mehl braucht rund 1,7 Liter, ein Kilogramm Nudeln deutlich mehr. Wer das übersieht, steht mit einer zu kleinen Dose da und füllt den Rest doch wieder in die angerissene Tüte. Vor dem Kauf lohnt der kurze Blick, welche Packungsgrößen wirklich in die Dose sollen.
Verschiedene Systeme mischen
Drei Marken, vier Grundmaße, kein Deckel passt zum anderen: So entsteht im Schrank das Gegenteil von Ordnung. Eine durchgehende Serie mit gleichem Stellmaß lässt sich stapeln, ergänzen und einheitlich beschriften. Das zahlt sich besonders bei größeren Sets aus.
Hygiene unterschätzen
Vorratsdosen sind Lebensmittelkontaktmaterialien und sollten innen trocken und sauber sein, bevor neue Ware einzieht. Restfeuchte und Krümel in den Ecken locken genau die Schädlinge an, gegen die die Dose eigentlich schützen soll. Die Verbraucherzentrale rät, befallene Vorräte sofort außer Haus zu entsorgen und Schrank wie Dose gründlich zu reinigen (Verbraucherzentrale).