Beim Leuchtenkauf wiederholen sich einige Fehler, die sich mit etwas Vorbereitung vermeiden lassen.
Der häufigste Fehler ist die Orientierung an der Wattzahl statt an den Lumen. Watt misst den Stromverbrauch, nicht die Helligkeit. Eine moderne LED liefert mit 14 Watt mehr Licht als eine alte 60-Watt-Glühbirne. Wer auf Watt schaut, kauft oft zu dunkel.
Ebenso oft wird die Schutzart im Bad übersehen. Leuchten mit IP20 dürfen nicht in die Nähe von Dusche oder Wanne, dort sind nach DIN VDE 0100-701 je nach Bereich mindestens IP X4 vorgeschrieben. Die Schutzbereiche im Bad legen genau fest, welche Leuchte wo zulässig ist.
Viele unterschätzen die fehlende Lieferung des Leuchtmittels. Gerade Fassungsmodelle kommen häufig ohne Lampe, was den Preis um 10 bis 20 Euro erhöht und den sofortigen Betrieb verzögert. Ein Blick in die Produktbeschreibung klärt das vorab.
Die feste Farbtemperatur führt zu Enttäuschung, wenn ein warmweißes Modell im Arbeitszimmer landet. Warmweiß macht eher müde und ist zum konzentrierten Arbeiten zu gelblich. Für Büro und Küche gehört eine Leuchte mit neutralweißem Licht oder CCT-Funktion gewählt.
Die Deckenhöhe wird beim Kauf einer Pendelleuchte gern vergessen. Eine lange Abhängung hängt im Weg, wenn die Decke niedrig ist. Vor dem Kauf gehört die Höhe gemessen und geprüft, ob die Kette kürzbar ist.
Schließlich montieren manche schwere Glas- oder Metallleuchten an einfache Gipskartondecken ohne Verstärkung. Das Gewicht braucht einen tragfähigen Untergrund oder eine spezielle Befestigung, sonst droht ein Absturz.