Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 24 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 6
Korpus und Tür aus Edelstahl und Glas nehmen keine Feuchtigkeit auf, deshalb steht hier die volle Materialnote von 10 von 10. Der Spiegel auf der Glastür ersetzt einen separaten Badspiegel, die Wandmontage spart Stellfläche. Für 31,99 Euro ist das die langlebigste Konstruktion im gesamten Test, allerdings mit begrenztem Volumen für eine reine Hausapotheke.
bremermann
Glasböden auf einem matten Edelstahlrahmen halten Spritzwasser stand, ohne aufzuquellen. Das offene Regal nimmt Flaschen und Becher griffbereit auf, bietet aber keinen Sichtschutz. Mit 30,99 Euro das günstigste Teil mit voller Feuchtigkeitsnote und damit der Preis-Leistungs-Sieger der Klasse.
Fünf Bambusböden bieten viel offene Ablage auf schmaler Grundfläche. Bambus toleriert Raumfeuchte besser als rohe Spanplatte, sollte aber nicht direkt im Spritzbereich der Dusche stehen. Mit 48,49 Euro liegt es am oberen Rand der Klasse, liefert dafür die meiste Stellfläche.
Der lackierte Bambus-Hochschrank kombiniert geschlossene und offene Fächer und nutzt die Höhe statt der Breite. Die Lackierung schützt das Holz vor Wasserflecken. Sinnvoll für schmale Nischen, in denen ein breiter Schrank keinen Platz findet.
Preisklasse 2 von 6
Der Unterschrank fasst Reiniger und Kosmetik direkt unter dem Waschbecken und nutzt damit den sonst toten Raum um den Siphon. Die Wild-Eiche-Optik kaschiert Wasserflecken besser als Hochglanzweiß. Mit Feuchtigkeitsnote 8 liegt er an der Spitze der Holzwerkstoff-Modelle dieser Klasse, kostet aber nur 87,07 Euro.
Der Spiegelschrank Irma kombiniert Spiegelfront mit verstecktem Stauraum und erspart einen separaten Badspiegel. Die Anthrazit-Eiche-Kombination ist unempfindlich gegen Kalkschlieren. Für 59,90 Euro der günstigste Weg zu Spiegel und Stauraum in einem Teil, daher Preis-Leistungs-Sieger.
Eine Tür und zwei Schubladen geben sortierten Zugriff statt eines einzigen tiefen Fachs. Die weiße Front wirkt schlicht, zeigt aber Kratzer früher als furnierte Dekore. Mit 99,99 Euro am Limit der Klasse, dafür mit der flexibelsten Innenaufteilung.
Der Hochschrank Cosmo staut Handtücher und Vorräte in der Höhe und beansprucht kaum Bodenfläche. Die Wildeiche-Blende setzt einen Akzent vor der anthrazitfarbenen Front. Sinnvoll als Ergänzung neben einem schmalen Waschplatz, weniger als alleinstehende Lösung.
Preisklasse 3 von 6
SONNI
Der Aluminium-Korpus nimmt anders als Spanplatte keine Feuchtigkeit auf und rechtfertigt die Feuchtigkeitsnote 9. Touch-Bedienung und Antibeschlag-Funktion halten den Spiegel auch nach dem Duschen klar. Für 189,99 Euro vereint er die Materialklasse der Metallregale mit dem Funktionsumfang eines modernen Spiegelschranks.
Der Hochschrank Marelle bietet geschlossenen Stauraum über die volle Höhe und ist mit 112,90 Euro das günstigste solide Möbel der Klasse. Die Artisan-Eiche-Front kaschiert Schlieren. Wer Stauvolumen statt Spiegelfläche sucht, bekommt hier das beste Verhältnis, daher Preis-Leistungs-Sieger.
Nahezu baugleich zum Klassensieger, aber mit etwas schwächerer Oberflächennote und 20 Euro günstiger. Beleuchtung und Touch-Steuerung sind identisch nutzbar. Die sinnvolle Wahl, wenn das Budget knapp unter dem Testsieger liegt.
Der schwarze Rahmen setzt einen Kontrast zu weißen Fliesen und kaschiert Fingerabdrücke schlechter als Alu-Optik. Die LED-Beleuchtung ist umlaufend, die Feuchtigkeitsnote bleibt mit 9 auf Spitzenniveau. Für 199,99 Euro die Wahl für ein dunkles Farbkonzept.
Preisklasse 4 von 6
Der Alu-Korpus hält Dampf ab und sichert die Feuchtigkeitsnote 9. Drei wählbare Lichtfarben und ein Touch-Schalter passen die Beleuchtung an Schminken oder Rasieren an. Für 265,99 Euro der vielseitigste Spiegelschrank der Klasse und Gesamtsieger seines Segments.
Vier Türen verteilen Stauraum über die volle Höhe, die Grün-Anthrazit-Kombination setzt einen Farbakzent ohne Hochglanz. Mit 218,12 Euro der günstigste Hochschrank dieser Note und damit der Preis-Leistungs-Sieger. Sinnvoll, wenn Handtücher und Vorräte gebündelt verstaut werden sollen.
Zwei Schubladen und ein Türfach kombinieren offenen mit geschlossenem Zugriff. Die deutsche Fertigung mit FSC-Zertifikat und Massivholzelementen ist in dieser Preisklasse selten. Die Pistazie-Front setzt einen Farbakzent statt neutralem Weiß. Mit 33 cm Tiefe bleibt der Platz für große Handtuchstapel knapp, für 218,40 Euro aber funktional aufgeteilt.
SONNI
Mit 105 Zentimetern Breite und drei Türen der größte Spiegelschrank der Klasse, inklusive Steckdose und Antibeschlag. Für 285,99 Euro liegt er am oberen Rand, bietet dafür die meiste Spiegelfläche für breite Waschplätze.
Preisklasse 5 von 6
Home Deluxe
Der schwarze Metallkorpus mit Glasablagen erreicht als einziges Möbel dieser Preisklasse die volle Feuchtigkeitsnote 10. LED-Beleuchtung und Glasböden verbinden Funktion und Optik. Für 329 Euro liefert kein anderes vollwertiges Badmöbel im Test diese Materialgüte zu diesem Preis, deshalb der Preis-Leistungs-Sieger über alle Klassen.
WDWRITTI
Drei Aluminium-Türen auf 90 Zentimeter Breite bieten mehr Spiegelfläche und Stauraum als der Klassensieger. Drei Lichtmodi passen die Helligkeit an. Für 379,99 Euro die Wahl, wenn der Waschplatz breit ist und mehr Innenraum gefragt ist.
Massives Teakholz ist von Natur aus ölhaltig und damit wasserresistent, ohne Beschichtung. Der integrierte Handtuchhalter spart ein Zusatzteil. Für 499 Euro bekommt man echtes Massivholz statt Werkstoff, allerdings als kompakten Gästebad-Unterschrank.
Das komplette Set aus Unterschrank, Becken und Spiegel kommt mit Soft-Close-Dämpfung und Wotan-Eiche-Dekor. Für 469,99 Euro bekommt man eine abgestimmte Badzeile statt eines Einzelteils, materialseitig bleibt es beschichteter Holzwerkstoff.
Preisklasse 6 von 6
120 Zentimeter massives Teakholz tragen zwei Becken und kommen ohne Beschichtung aus, weil das Holzöl das Wasser abweist. Stabilität und Material liegen mit Note 9 an der Spitze. Für 879 Euro das langlebigste vollwertige Badmöbel des Tests und Gesamtsieger seiner Klasse.
Der schmale Hochschrank aus massiver Eiche befestigt sich an der Wand und nutzt die Höhe für Stauraum. Massivholz statt Werkstoff sichert Feuchtigkeitsnote 9. Für 549 Euro das günstigste Echtholz-Teil von Tikamoon und damit der Preis-Leistungs-Sieger der Klasse.
Tikamoon
Waschbeckenschrank und integriertes Becken bilden eine fertige Einheit aus Teak. Die Oberfläche erreicht Note 9, weil das Material homogen ist und keine empfindlichen Kanten hat. Für 769 Euro die kompakte Komplettlösung für einen einzelnen Waschplatz.
80 Zentimeter Teak mit Keramikbecken kombinieren Echtholz und pflegeleichte Aufsatzschale. Mit Stabilitätsnote 9 sehr standfest. Für 659 Euro die schmalere Variante des Doppelwaschtischs, sinnvoll für Einzelbäder mit begrenzter Breite.
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