Zu dicke Matratze gekauft
Der häufigste Fehler ist eine Matratze, die den Rausfallschutz überragt. Liegt die Oberkante der Matratze weniger als 16 cm unter der oberen Kante des Schutzes, kann ein Kind im Schlaf darüber rollen. Halten Sie sich an die maximale Matratzenhöhe des Herstellers, meist 13 bis 18 cm.
Oberbett zu früh genutzt
Die DIN EN 747 empfiehlt die Oberliege erst ab sechs Jahren. Jüngere Kinder schätzen Höhe und Leiter noch nicht sicher ein. Lassen Sie kleinere Geschwister unten schlafen, auch wenn das obere Bett verlockt.
Bett nicht an der Wand gesichert
Ein hohes, schmales Etagenbett kann bei wildem Spielen kippen. Viele Modelle liefern einen Kippschutz mit, der oft ungenutzt in der Verpackung bleibt. Verschrauben Sie das Bett mit der Wand, besonders bei schmaler Standfläche.
Deckenhöhe nicht gemessen
Wer die Raumhöhe nicht prüft, steht später vor einem Oberbett ohne Kopffreiheit. Rechnen Sie Bettgesamthöhe plus aufgerichtetes Kind und lassen Sie Luft nach oben. Unter 2,30 m Deckenhöhe wird es bei den meisten Modellen eng.
Schrauben nie nachgezogen
Holz arbeitet mit Temperatur und Luftfeuchte. Verbindungen, die nach dem Aufbau fest saßen, lockern sich nach Wochen. Wer nie nachzieht, hört bald ein Knarren und riskiert ein wackeliges Oberbett. Ein kurzer Check zweimal im Jahr genügt.
Nur auf den Preis geschaut
Das günstigste Bett spart bei Pfostenstärke, Traglast und Lackqualität. Ein Modell mit 100 kg Traglast und weicher Kiefer hält dem Alltag schlechter stand als eines mit 150 kg und harter Buche. Rechnen Sie die Folgekosten einer früheren Neuanschaffung mit ein.