Die Küche ist 2026 nicht mehr nur Arbeitsraum, sondern Treffpunkt. Laut Salone del Mobile wird sie zum Herz des Hauses, das Zukunftsinstitut beschreibt den Rückzug ins gemeinsame Zuhause. Sitzmöbel aus warmem Holz an Insel oder Theke machen aus der Kochzeile einen Ort zum Bleiben.
Wer kocht, steht heute selten allein in einem abgetrennten Raum. Die Küche wird zum Ort, an dem geredet und gegessen wird, oft auch gearbeitet. Der Salone del Mobile beschreibt sie für 2026 als häusliches Ökosystem, in dem Gestaltung, Technik und Geselligkeit gleichberechtigt nebeneinander stehen, kurz als Herz des Hauses.
Das passt zur größeren gesellschaftlichen Linie. Das Zukunftsinstitut sieht im Neo-Biedermeier die Aufwertung des eigenen Zuhauses als Treffpunkt der gewählten Familie, eng verwandt mit der nordischen Idee von Hygge. Für die Möbel heißt das: Es braucht Sitzgelegenheiten dort, wo früher nur Arbeitsfläche war.
Ein paar Hocker aus warmem Holz an der Insel oder der Theke verwandeln die Kochzeile in einen Treffpunkt, ohne dass ein zweiter Esstisch nötig wäre. Wer den ruhigen, hellen Look mag, findet ihn in Küchenschränken im skandinavischen Stil, und passende Sitzmöbel aus Eiche setzen den warmen Ton fort.