Die häufigsten Fehlkäufe entstehen, weil Standort und Kerze beim Kauf nicht zusammengedacht werden.
Ein Indoor-Glas dauerhaft nach draußen stellen. Viele dekorative Gläser sind ausdrücklich für drinnen gedacht. Im Freien reißt das Glas bei Temperaturschock, und aufgesetzte Gold- oder Silberdekore blättern bei Nässe ab.
Die Kerze zu nah an die Glaswand setzen. Sitzt die Flamme direkt an der Wand, staut sich die Hitze und das Glas springt. Ein Abstand von einigen Zentimetern beugt vor, ebenso ein Windlicht, das zur Kerzengröße passt.
Teelichter dicht an dicht stellen. Stehen viele Teelichter eng beieinander, bildet sich ein Wärmestau. Ab etwa 250 Grad beginnt das Wachs zu kochen und die Flammen können zu einer großen Stichflamme zusammenschlagen.
Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen. Kerzen zählen zu den häufigsten Brandursachen. Brennende Lichter gehören außer Reichweite von Vorhängen, Tannenzweigen und Dekoration, wie auch die Verbraucherzentrale betont.
Ein zu leichtes Windlicht in den Wind stellen. Leichte Gläser und Aluminiumlaternen kippen bei Böen schnell um. Wer auf dem zugigen Balkon dekoriert, sollte zu schweren Modellen greifen oder das Windlicht beschweren.
Den Docht nie kürzen. Ein zu langer Docht rußt stark und schwärzt die Innenwand. Wer ihn vor jedem Anzünden auf etwa drei Millimeter stutzt, hält das Glas länger klar.