Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 18 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 6
Die VASAGLE Mattschwarz fährt werkzeuglos von 148 auf 176 Zentimeter und passt sich so an Sofa oder Sessel an. Der 5,8 Kilogramm schwere Zementsockel hält sie auch bei voller Ausladung sicher, eine flexible Leseleuchte richtet Licht gezielt aufs Buch. Die Helligkeit regelt sie nur in drei festen Stufen, und die Fernbedienung braucht zwei nicht beiliegende AAA-Batterien. Mit 84 von 100 Punkten der Testsieger bis 50 Euro und zugleich der höchste Wert im gesamten Test.
Die VASAGLE Schwanenhals kostet nur 28 Euro und bringt dafür Fernbedienung, Timer und eine Memory-Funktion für Helligkeit und Lichtfarbe mit. Die Höhe reicht von 141 bis 175 Zentimeter, der Zementsockel sorgt trotz schlanker Bauweise für festen Stand. Der schmale LED-Streifen wirft gerichtetes Licht, das zum Lesen taugt, den Raum aber nicht als Stimmungslicht füllt, und der spröde Sockel verträgt keinen harten Sturz. Mit 83 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp knapp hinter dem Testsieger.
Die VASAGLE Leselampe verbindet einen Stoffschirm fürs Grundlicht mit einer Leseleuchte und bietet Fernbedienung, Dimmfunktion und Farbtemperaturwahl für unter 40 Euro. Die Memory-Funktion merkt sich die letzte Einstellung, der Zementsockel steht auch bei maximaler Höhe sicher. Die Höhe wird manuell verstellt, und der Stoffschirm zieht mit der Zeit Staub an. Mit 80 Punkten die dritte Wahl, wenn weiches Schirmlicht und gezieltes Leselicht gefragt sind.
Preisklasse 2 von 6
Die Lujasi leuchtet mit 3500 Lumen hell genug, um ein Wohnzimmer als Hauptlicht zu tragen, und teilt sich in Deckenfluter und Lesearm, die getrennt dimmbar sind. Die Farbtemperatur reicht von 2700 bis 6500 Kelvin und deckt damit gemütliches wie konzentriertes Licht ab. Der Stecker-Adapter wirkt einfach, und die unbeleuchtete Touch-Steuerung am Schaft ist im Dunkeln schwer zu finden. Mit 82 Punkten der Testsieger bis 100 Euro, weil sie Helligkeit und getrennte Lichtzonen verbindet.
Die Schöner Wohnen Bellies arbeitet kabellos per Akku und lässt sich über drei Bauhöhen als Steh-, Tisch- oder Leseleuchte nutzen. Die IP54-Einstufung erlaubt den Einsatz auf Terrasse oder Balkon, die Memory-Funktion speichert die Helligkeit. Der flache runde Sockel begrenzt bei 126 Zentimeter die Standfestigkeit, das warmweiße Licht reicht nicht als helles Arbeitslicht. Mit 74 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp für eine flexible, ortsungebundene Leuchte für 59 Euro.
Die OUTON setzt auf massives Akazienholz und einen doppelten Schirm aus Rattan und Leinen, der das Licht weich nach unten wirft. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich stufenlos per Fernbedienung regeln, zwei kleine Ablageflächen nehmen Buch oder Tasse auf. Der Lichtkegel ist fest nach unten gerichtet, eine Verstellung fehlt, nach oben dringt kaum Licht. Mit 79 Punkten die Wahl, wenn warmes Ambientelicht und ein wertiger Holzkorpus wichtiger sind als Raumhelligkeit.
Preisklasse 3 von 6
Die TecTake Arcus spannt ihren gelochten Retro-Schirm als Bogen über die Sitzgruppe und lässt sich in Höhe und Ausladung stufenlos anpassen. Der Marmorsockel bringt 8,4 Kilogramm auf die Waage und gibt der Bogenform den nötigen Halt. Das Leuchtmittel liegt nicht bei, ein eigener Dimmer fehlt, und mit maximal 60 Watt ist sie eher Stimmungs- als Arbeitslicht. Mit 78 Punkten der Testsieger bis 200 Euro für alle, die Leselicht über den Sessel holen wollen, ohne einen Beistelltisch zu opfern.
Die TRIO Leuchten mit Leselampe verbindet ein Hauptlicht im Stoffschirm mit einem flexiblen Lesearm von 470 Lumen, beide in drei Stufen getrennt dimmbar. Für 105 Euro gibt es so zwei Lichtquellen in einer Säule. Die Schalter sitzen am Schirm und sind umständlich zu erreichen, das nicht angegebene Sockelgewicht lässt bei 170 Zentimeter ein Wackeln vermuten. Mit 73 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp, weil zwei regelbare Lichtquellen selten so günstig sind.
Die TRIO CELESTE gibt 1750 Lumen aus nur 15 Watt über einen Touchdimmer mit vier Stufen und Memory-Funktion ab, dazu kommt eine fünfjährige Garantie auf die Elektronik. Der Lichtkegel lässt sich weder neigen noch in der Höhe verstellen, der 33 Zentimeter schmale Sockel steht bei 160 Zentimeter Höhe auf unebenem Boden wackelig, und die vier festen Dimmstufen ersetzen keine stufenlose Regelung. Mit 74 Punkten die Wahl für alle, die eine effiziente, gedimmte Lichtsäule ohne Fernbedienung suchen.
Preisklasse 4 von 6
Die GLOBO DELLA verteilt ihr Licht über drei einzeln verstellbare Köpfe und schaltet die Lichtfarbe stufenlos von 3000 bis 6000 Kelvin, gesteuert über einen Touchdimmer mit Memory-Funktion. Die opalen Kunststoffschirme nehmen leichter Kratzer an als Glas, mit 190 Zentimeter Höhe braucht sie viel Platz, und die Kristall-Dekoration will vorsichtig gereinigt werden. Mit 84 Punkten der Testsieger bis 300 Euro, weil sie einstellbare Lichtfarbe, mehrere richtbare Köpfe und Dimmung verbindet.
Die GLOBO BIZZY verteilt 1680 Lumen über fünf schwenkbare LED-Paneele und lässt sich per Alexa, Google oder App steuern, die Farbtemperatur reicht von 3000 bis 6000 Kelvin. So lenkt sie das Licht gezielt in mehrere Zonen. Die Paneele sind fest verbaut und bei einem Defekt nicht einzeln tauschbar, die 187 Zentimeter Höhe erschweren die Reinigung. Mit 74 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp für alle, die smarte Steuerung und flexible Lichtlenkung für rund 215 Euro suchen.
Die EGLO SALVILANAS-Z liefert 4300 Lumen aus 33 Watt und zählt zu den hellsten Leuchten im Test, ihre Farbtemperatur reicht von 2700 bis 6500 Kelvin. Über ZigBee, Alexa und App lässt sie sich ohne Zusatzhardware steuern, das Gestell aus Aluminium und Stahl steht fest. Der Lichtkopf ist nicht schwenkbar, die schmale Bauform verlangt einen festen Platz, der CRI ist nicht angegeben. Mit 79 Punkten die Wahl für alle, die maximale Helligkeit und App-Steuerung in einer schmalen Säule suchen.
Preisklasse 5 von 6
Die Globo SAQUE liefert mit 4900 Lumen die höchste Lichtmenge im gesamten Test und leuchtet damit auch große Räume und dunkle Ecken aus. Die Farbtemperatur reicht stufenlos von 2700 bis 6500 Kelvin, eine Memory-Funktion und ein Fußtrittschalter im Kabel machen die Bedienung bequem. Die 150 Zentimeter hohe Säule braucht ihren Standplatz, der Kunststoffschirm verträgt weniger als Glas, und sie kommt teilmontiert. Mit 82 Punkten der Testsieger bis 500 Euro und die hellste Leuchte des Tests.
Die TIRANA gibt 3000 Lumen warmweißes Licht über einen stufenlosen Touchdimmer ab und speichert per Memory-Funktion die letzte Helligkeit. Für rund 306 Euro liefert sie damit viel regelbares Licht in einer messingfarbenen Säule ohne Fernbedienung oder App. Das Sockelgewicht ist nicht angegeben, was bei 183 Zentimeter Höhe Fragen zur Standfestigkeit offenlässt, und der Acrylschirm kann mit den Jahren vergilben. Mit 82 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp für viel warmes Touchlicht unter 350 Euro.
Die Paul Neuhaus KIRIBI gibt 4200 Lumen warmweißes Licht über einen satinierten Glasschirm ab, hell und doch blendfrei ohne harte Schatten. Der Schnurdimmer regelt stufenlos vom Lese- bis zum Ambientelicht. Der nur 25 Zentimeter breite Sockel macht die 140 Zentimeter hohe Leuchte kippempfindlicher, der Kopf lässt sich nicht neigen, Chrom zeigt Fingerabdrücke. Mit 75 Punkten die Wahl für viel warmes Glaslicht unter 350 Euro.
Preisklasse 6 von 6
Die Salesfever Pam verbindet einen schwarz lackierten Heveaholz-Sockel mit Treibholz und einem groben Leinenschirm, der das Licht weich und diffus streut. Die handgefertigte Bauweise macht jedes Exemplar zum Einzelstück mit eigener Struktur. Höhe und Schirm sind fest, ein Dimmer fehlt, und das diffuse Licht eignet sich nicht zum konzentrierten Lesen. Mit 69 Punkten der Testsieger bis 800 Euro, weil der schwere Holzsockel und die saubere Verarbeitung die Klasse anführen.
Die Salesfever Akazie trägt eine handgefertigte Akazienholz-Säule mit tiefer Maserung und einen Leinenschirm für warmes, blendfreies Licht. Die E27-Fassung lässt Helligkeit und Lichtfarbe über das Leuchtmittel offen, die Verarbeitung gehört zu den besten der Klasse. Ein Dimmer fehlt, der Schirm lässt sich nicht neigen, ein zu helles Leuchtmittel wirkt schnell aufdringlich. Mit 68 Punkten der Preis-Leistungs-Tipp und mit knapp 522 Euro die günstigste Holzleuchte.
Die Salesfever Fanny besteht aus weiß lackiertem Treibholz mit offener Blattoptik und einem Baumwollschirm, der ein weiches, diffuses Licht erzeugt. Der Heveaholz-Standfuß gibt der Leuchte einen ruhigen, festen Stand. Höhe und Neigung sind nicht verstellbar, ein Dimmer fehlt, und der Preis liegt für eine Leuchte ohne technische Funktionen hoch. Mit 66 Punkten die Wahl für alle, die das helle, skulpturale Design über jede Technik stellen.
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